Fünf Millionen werden investiert

Planungen für großen Indoor-Spielpark bei Elgershausen laufen

Schauenburg. Die Planungen für den Bau eines großen Indoor-Spielparks bei Elgershausen im Kreis Kassel laufen. Investiert werden fünf Millionen Euro.

Der Investor, die Bad Hersfelder APP Projektmanagement GmbH, ist nach eigenen Angaben dabei, geeignete Attraktionen und Spielgeräte für die Halle zusammenzusuchen. Dafür, so APP-Geschäftsführer Sascha Rüppel im Gespräch mit der HNA, schaue man sich Indoor-Parks in ganz Europa an. „Gerade erst waren wir in Helsinki.“

Die Ankündigung für das Fünf-Millionen-Euro-Projekt vor genau einem Jahr war in die heiße Phase des Bürgermeisterwahlkampfes in Schauenburg gefallen. Im Januar 2017 hatte die damalige Amtsinhaberin Ursula Gimmler (CDU) den Bau der Halle öffentlich gemacht. Danach war es zunächst ruhig geworden um das Vorhaben.

„Wir sind dabei, die Zahlen zu ermitteln“, sagt Rüppel. Es gehe darum, nicht in der Planung bereits Fehler zu machen, die man später nicht mehr korrigieren könne. „Es braucht noch ein bisschen Zeit.“ Deshalb könne er in dieser Phase auch noch keinen Termin für den Baubeginn nennen, so der APP-Geschäftsführer.

Auch der jetzige Bürgermeister Michael Plätzer (SPD) verschaffte sich deshalb kürzlich einen Überblick. Er habe sich im Oktober beim Investor über den Sachstand informiert, berichtet er. „Was die mir vorgestellt haben, hat sich gut angehört.“ Er habe auch deshalb bei dem Unternehmen nachgefragt, weil es inzwischen weitere Interessenten für Flächen in dem Elgershäuser Gewerbegebiet gebe.

Das Gelände, das APP dort gekauft hat, ist 17.000 Quadratmeter groß. Laut APP ist eine Halle mit einer Nutzfläche von 3600 Quadratmetern geplant. Vor einem Jahr hatte der Investor bereits neugierig gemacht auf das Projekt. Es werde einen Spielpark mit Attraktionen für die ganze Familie geben – beispielsweise ein Kletterangebot für Eltern und Kinder.

Bürgermeister Michael Plätzer geht davon aus, dass der Baubeginn Ende 2018, Anfang 2019 sein wird. Positiv bewertet der Rathauschef, „dass es eine vernünftige Gastronomie“ geben soll. Laut Sascha Rüppel wird es ein Angebot sowohl für Besucher der Halle als auch für andere Gäste geben. Er kündigt „preiswertes und qualitativ gutes“ Essen an.

Rubriklistenbild: © dpa

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