Regenwetter verhindert Erdarbeiten

Radweg bei Schauenburg soll Ende Oktober fertig sein

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Radwegebau auf der Zielgeraden: Gestern wurden die Betonteile zwischen Fahrbahn und Radweg montiert. Sie erhalten noch ein Schutzgitter.

Schauenburg/Baunatal. Eigentlich sollte der neue Radweg zwischen Altenritte und Elgershausen schon fertig sein. Doch da fehlt auch jetzt noch einiges.

Zeitweise tat sich auf der Baustelle unter der Brücke der Landesstraße 3215 gar nichts.

Schauenburgs Bürgermeister Michael Plätzer (SPD) teilte jetzt auf Anfrage mit, dass das schlechte Wetter den Zeitplan durchkreuzt habe. Wegen häufiger Regengüsse hätten die Erdarbeiten mehrmals unterbrochen werden müssen. Angepeilt sei die Eröffnung des Radwegs jetzt für Anfang Oktober – vorausgesetzt, das Wetter bleibt stabil. Ob es eine offizielle Einweihung gebe, sei noch nicht entschieden.

Immerhin gibt es Erleichterungen für den Autoverkehr. Die zeitweilig gesperrte Abfahrt von der Landesstraße in Richtung Elgershausen/Baunatal ist wieder geöffnet.

Außerdem habe man den Ampel geregelten, nur einspurig befahrbaren Baustellenabschnitt im Bereich der Brücke verkürzt, sagte Plätzer. Dadurch verlängern die Autofahrer, die vor der Brücke nach links in Richtung Bad Wilhelmshöhe abbiegen wollen, nicht mehr den Stau, der sich zu den Hauptverkehrszeiten vor der Ampel bildet. Die Gemeinde Schauenburg baut den 205 000 Euro teuren Radweg im Auftrag der Straßenverkehrsbehörde Hessen Mobil, also des Landes. Die 2,50 Meter breite Fahrbahn des Radwegs ist bereits asphaltiert.

Schutzwand fehlt

Es muss aber noch eine Betonschutzwand und ein Geländer zum Schutz vor dem Autoverkehr errichtet werden. Der tropfenförmige Fahrbahnteiler an der Einmündung des Radwegs auf die Abfahrt und Zufahrt der Landesstraße ist bereits umgebaut worden.

Möglicherweise werden die Restarbeiten an der neuen Umgehung und dem neuen Anschluss der Altenritter Straße an diese Umgehungsstraße schneller fertig sein als der Radweg. Die Arbeiten an der neuen Trasse der Altenritter Straße gingen in die Endphase. Dann stünden nur noch Markierungsarbeiten an, sagte Plätzer.

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