Keine Chancen auf den Klassenerhalt

Verbandsliga: SG Schauenburg bei 0:5-Heimpleite gegen Willingen schwach

Untypisch: Nur ganz selten konnten die Schauenburger so wie hier Eren Toksoy (rechts) ihren Willinger Gegenspielern - in diesem Fall Matthias Trachte – entwischen. Foto: Fischer

Schauenburg. Mit einer schlicht und ergreifend harmlosen Vorstellung platzten wohl die letzten Hoffnungen auf den Klassenerhalt.

Im Kellerduell der Verbandsliga kassierte die SG Schauenburg eine verdiente 0:5-Niederlage gegen den SC Willingen und muss sich allmählich mit dem Gedanken anfreunden, nächste Saison wieder in der Gruppenliga zu spielen.

Nur in der ersten Viertelstunde der Partie gelang es den Schauenburgern, die Auseinandersetzung ausgeglichen zu gestalten. Sie hielten die Willinger weit vom eigenen Tor fern und starteten selbst den einen oder anderen Angriffe. Doch damit war es bald vorbei. Nach einem scharf getretenen Freistoß des Willingers Matthias Bott stand Abwehrchef Christian Pohlmann am langen Pfosten völlig frei und köpfte zur Führung für die Gäste ein (18.).

Danach fügten sich die Schauenburger in die Statistenrolle. Trotz des nur knappen Rückstands hielten sie nicht mehr dagegen, die Köpfe gingen nach unten. Die Gäste aus dem Upland hatten nun leichtes Spiel und nahmen die Geschenke der Platzherren dankbar an. Erst war es Bott per Foulelfmeter (22.), danach Plonka mit einem Abstauber (25.) und kurz vor der Pause Daniel Butterweck per Kopf (44.), die das Duell bereits zur Halbzeit entschieden.

„Der Einsatz und der Wille waren angesichts unserer schwierigen Situation heute zu wenig. Außerdem haben wir insgesamt viel zu passiv agiert“, bemängelte SG-Trainer Jurek Förster den enttäuschenden Auftritt.

Sein Gegenüber Uwe Schäfer war hingegen hochzufrieden mit seinen Mannen. „Es war eine bärenstarke Leistung von uns“, so der Gäste-Coach, dem die Dreier-Abwehrkette der Gastgeber in die Karten gespielt hatte: „Unsere schnellen Leute auf der Außenbahn hatten ausreichend Raum und haben diesen genutzt.“

Der SC Willingen, der im zweiten Durchgang zwar einen Gang zurückschaltete, aber dennoch nichts mehr anbrennen ließ, erhöhte durch Florian Heine (56.) sogar noch auf 5:0. Nach knapp einer Stunde verbuchten die Schauenburger dann den ersten und letzten richtigen Torschuss. Hierbei verfehlte Kapitän Alan Scott den Kasten deutlich.

Neunzehn Punkte trennen die SG Schauenburg vom rettenden Ufer. Bei sieben ausstehenden Partien benötigt die Förster-Elf ein kleines Fußballwunder. Foto: Fischer

Von Raphael Wieloch

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