Wahlhelfer arbeiteten in Baunatal und Schauenburg im Schichtdienst

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Im Elgerhaus: Uwe (zweiter von links) und Marlies Schwarz gaben ihre Stimmen bei Manfred Nehm undTamara Tiedemann ab.

Baunatal/Schauenburg. Für die Helfer bedeutet ein Wahlsonntag wie am Sonntag in Baunatal und Schauenburg jede Menge Arbeit.

In zwei Schichten wurden die Personalien der Wähler kontrolliert, Stimmzettel ausgehändigt und am Ende hunderte Stimmen ausgezählt. Seit 7.30 Uhr am Sonntagmorgen waren Wahlleiter Manfred Nehm, Eric Mc Gowan, Ralf Bialluch und Holger Schaumburg im Einsatz. Nach fünfeinhalb Stunden war Schichtwechsel und unter anderem Tamara Tiedemann übernahm den Posten im Elgerhaus. „Ich bin zum zweiten Mal Wahlhelferin“, sagte die 26-Jährige. Es sei ein gutes Gefühl, als Wahlhelferin engagiert zu sein und Verantwortung zu tragen, betonte sie.

Im fliegenden Wechsel kamen die Schauenburger des Wahlbezirks VI ins Elgerhaus. So wie Marlies und Uwe Schwarz. Für sie sei es eine klare Entscheidung gewesen, welcher der Kandidaten ihre Stimmen bekäme, war sich das Ehepaar einig, bevor sie ihre Stimmzettel in die Urne bei Manfred Nehm steckten.

Erst Stimmabgabe dann Spaziergang: Marion und Jürgen Horn mit Bella wählten in Hoof.

Marion und Jürgen Horn aus Hoof haben ihre Stimmabgabe mit einem Sonntagsspaziergang mit Hündin Bella verbunden. Es gäbe vieles, was in Schauenburg verbessert werden könne, sagte Jürgen Horn und verriet, dass er auch schon mal überlegt hätte, sich aufstellen zu lassen, aus Kostengründen aber verzichtete.

Die Schicht der Wahlhelfer Katharina Martinovic, Uwe Schenk, Dirk Eskuche und Frank Eskuche in der Großenritter Kulturhalle war eher ruhig, da die Wahlbeteiligung in Baunatal sehr schleppend verlief. „Da mit Manfred Schaub nur ein Kandidat zur Wahl steht und es keinen richtigen Wahlkampf gab, haben wahrscheinlich viele die heutige Wahl vergessen“, vermutet stellvertretender Wahlleiter Dierk Koch. „Mir war die Stimmabgabe sehr wichtig, weil Schaub seine Sache immer gut gemacht hat“, betonte eine Wählerin, die namentlich nicht erwähnt werden wollte. „Wenn die Wahlbeteiligung höher ist, ist es für uns Wahlhelfer angenehmer, weil die Zeit bis zum Schließen der Wahllokale schneller vergeht“, betonte Dierk Koch. Allerdings hätte eine niedrige Wahlbeteiligung auch den Vorteil, dass die Stimmen schneller ausgezählt seien.

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