Beigeordneter, Gemeindebrandinspektor und Wehrführer neu in Amt und Würden

Rudolph neu im Gemeindevorstand

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Carsten Borowski

Schauenburg. Zahlreiche Personalien kennzeichneten die jüngste Gemeindevertretersitzung in Schauenburg. Unter anderem wird die Arbeit des Gemeindevorstands ab sofort durch Hans-Karl Rudolph (SPD) unterstützt. Er rückt für Stefan Kellner (SPD) nach, der das Amt aus persönlichen Gründen abgab.

Außerdem wurde die neue Spitze der Elgershäuser Feuerwehr in der Versammlung durch Vorsitzenden Hans-Martin Barkhof (SPD) und Bürgermeisterin Ursula Gimmler (CDU) vereidigt und mit Ernennungsurkunden ausgestattet. Nachdem der Elgershäuser Feuerwehrchef Carsten Borowski inzwischen zum neuen Gemeindebrandinspektor gewählt wurde, musste die Freiwillige Wehr für Nachrücker sorgen. Wehrführer ist Klaus-Dieter Blum, Stellevertreter Marvin Wölfle.

Auch in den Reihen der Gemeindevertreter gibt es eine Veränderung. Dirk Hofmann (Offensive) verlässt das Parlament. Der 49-Jährige, der auch stelvertretender Pralamentsvorsitzender war, nannte eine höhere berufliche Belastung als Grund für diese Entscheidung. Wer in die Fraktion nachrückt, stehe noch nicht fest, sagte er.

Windkraft nochmal Thema

In neuen Positionen: Parlamentsvorsitzender Rolf-Martin Barkhof (von links) ernannte gemeinsam mit Bürgermeisterin Ursula Gimmler (rechts) Marvin Wölfle (weiter von links) zum stellvertretenden Wehrführer, Klaus-Dieter Blum zum Wehrführer und Hans-Karl Rudolph zum Beigeordneten im Gemeindevorstand.

Als Ortsvorsteher in Elgershausen macht Hofmann weiter. In der Sitzung ging auch noch einmal um die geplanten Windkraftanlagen auf dem Lindenberg bei Breitenbach.

Das Regierungspräsidium habe einen formalen Fehler bei den Planungen festgestellt, berichtete die Bürgermeisterin. Vier Bürger, die Einwände zu der Bauleitplanung gehabt hätten, seien in den Unterlagen nicht einzeln aufgeführt gewesen. Das habe zur Folge, dass die Pläne nun erneut öffentlich ausgelegt werden müssen, so Gimmler. Und zwar in einem verkürzten Zeitraum vom 8. bis zum 18. April.

Auf dem Lindenberg zwischen Breitenbach und A 44 sollen bald fünf Windräder mit einer Gesamthöhe von 200 Metern entstehen. (sok)

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