Scherlies verlässt Verein „Rat und Tat“

Alfred Scherlies 

Vellmar. Alfred Scherlies hat den Wohltätigkeitsverein „Rat und Tat“ in Vellmar geprägt wie kaum ein anderer. Der Vellmarer Pastor arbeitete im September 2001 in der evangelisch-lutherischen Auferstehungskirche im russischen Kaliningrad/Königsberg, als Gemeindemitglieder ihn um Hilfe baten.

Sie waren größtenteils als russlanddeutsche Umsiedler aus Mittelasien und Sibirien in den russischen Teil des ehemaligen Ostpreußen gekommen und mussten sich oft mittellos eine neue Existenz aufbauen.

Hilfe zur Selbsthilfe

Scherlies ergriff die Initiative und gründete unter Mitwirkung von Propst Erhard Wolfram den Verein „Rat und Tat“, dessen Ziel in der Hilfe zur Selbsthilfe liegt. „Wir verteilen keine Fische, sondern Angeln, mit denen selber Fische gefangen werden können“, erklärt Scherlies das Motto des Vereins.

Arbeit geht weiter

Zehn Jahre später tritt Scherlies, der bis zuletzt die Öffentlichkeitsarbeit wahrgenommen und Spenden verwaltet hatte, aus Alters- und Gesundheitsgründen von seinen Ämtern zurück. „Die Arbeit geht aber weiter“, verspricht der Rentner. Künftig werde der Verein vom Förderverein Ostseebrücke und dessen Vorsitzendem Lothar Lamb vertreten.

In seiner zehnjährigen Geschichte kann der Verein einige Erfolge vorweisen. Beratungsseminare wurden geführt und Investitionskredite vergeben.

Die Referenten und Mitarbeiter arbeiten ehrenamtlich, Aufwendungen werden durch Spenden finanziert. (ptk)

Informationen: www.ratundtat-kaliningrad.de

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