Logistische Herausforderung

Auftritt der Baunataler und Schauenburger Musikzüge beim Hessentag

Märsche und Polkas: Die Bläser aus Schauenburg und Baunatal sitzen beim Poben gemischt. Die Sitzordnung richtet sich nach der Art der Instrumente.

Baunatal/Schauenburg. Die fünf Musikzüge Baunatals und Schauenburgs werden auf Initiative der Großenritter Musiker des GSV Eintracht Baunatal im Festzug des Hessenstags am Sonntag, 23. Juni, in Kassel gemeinsam Flagge zeigen.

Seit dem Winter üben 96 Bläser und Schlagzeuger das von GSV-Dirigent Peter Cloos ausgewählte Repertoire ein. Doch auch das Marschieren in einer so großen Gruppe will gelernt sein. Die Marschordnung bei Kirmessen und Heimatfesten ist überschaubar. „Die Posaunen kommen immer vorn, die Trommeln nur außen, sonst ist die Verletzungsgefahr für die übrigen Spieler zu groß“, sagt Reiner Heine, Abteilungsleiter des Eintracht-Musikzugs und Initiator des Auftritts von Blasmusikern des GSV, des KSV Baunatal sowie der Musikzüge aus Elgershausen, Breitenbach und Hoof.

Wenn jedoch Blasmusiker fast als Hundertschaft und in Sechserreihen in einem dicht gedrängten Festzug marschieren, ist das eine logistische Herausforderung. Die Probleme fingen schon beim Dirigenten an.: Der muss als hauptberuflicher Waldhorn-Bläser des Heeresmusikkorps II kurz nach dem Auftritt der Musikzüge selbst im Festzug spielen. Cloos wird nun sofort nach seinem Ensatz von einem Auto zu den Militärmusikern gebracht.

Cloos hat in der Kulturhalle Großenritte mit den Bläsern geübt, beim Festzug auch in den Kurven, die Reihen fest geschlossen zu halten. Wer außen geht, muss dort einen Schritt zulegen. Generalprobe ist am Samstag, 8. Juni , von 10 bis 12 Uhr auf dem Sportplatz Großenritte.

Die Schlagzeuger haben im Festzug eine Schlüsselstellung. „Die halten Blickkontakt mit dem Dirigenten und geben den Rhythmus vor“, sagt Heine. Er bedauert, dass sich die Gemeinde Schauenburg im Gegensatz zu Baunatal nicht an den Kosten für ein gemeinsames Banner beteilige.

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