KSV Baunatal veranstaltete Fahrradbörse in der Max-Riegel-Halle - Großer Andrang schon vor Öffnung

Schlange stehen für ein schickes Rad

Ließen sich beraten: Dirk (von links), Tom (8), Melanie und Finn Mardus (3) bekamen Unterstützung von Ulli Welke. Foto: C. Hartung

Baunatal. Sonnenstrahlen blitzen durch die Wolken und die Temperaturen steigen – beste Voraussetzungen, um die Fahrradsaison einzuläuten. Die ersten Frühlingsgefühle nutzte die Radsportabteilung des KSV Baunatal und veranstaltete am Samstag eine Fahrradbörse in der Max-Riegel-Halle.

Schon vor Verkaufsbeginn warteten zahlreiche Kunden vor den Türen, um die besten Räder zu ergattern. Dirk Mardus hatte sich mit Sohn Tom (8) bereits eine Stunde vorher angestellt – und das Warten zahlte sich aus: Tom bekam ein schickes blaues Sportrad. „Er hat es gesehen und wollte es sofort haben“, erklärte Mutter Melanie, die mit dem jüngsten Sohn Finn (3) nachgekommen war. „Es ist toll, dass es diese Börsen gibt. Neue Kinderräder gehen auf die Dauer ganz schön ins Geld“, sagte sie.

Ulli Welke war einer der rund 20 Berater vom KSV, die sowohl den Kunden als auch den Verkäufern mit Rat und Tat zur Seite standen. Im Vorfeld hatten sie die abgegebenen Räder auf Funktionstüchtigkeit geprüft und Tipps zum Verkaufspreis gegeben. „Das ist eine doppelte Beratung, erst die Verkäufer, dann die Kunden“, betonte Welke. Besonders beliebt seien Markenräder und Fahrräder für Kinder, weiß der Leiter der Radsportabteilung, Franz Walter.

Etwa 150 Drahtesel standen zum Verkauf – ein paar weniger als die Jahre zuvor. Das führte Walter insbesondere auf den Zwist mit der Bike-Börse von Terre des hommes zurück. Uschka John, regionale Aktivistin der Kinderhilfsorganisation, klagt seit Jahren über zurückgehende Erlöse und sieht die KSV-Börse als Ursache.

„Plakate für unsere Börse wurden überklebt, das ist ärgerlich“, so Walter. „Wir wollen niemandem den Erlös wegnehmen, sondern nur unseren Sport betreiben und die Abteilung finanzieren.“

Von Carolin Hartung

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