Söhrewalder Einsatzkräfte für Rettung aus dem Wasser künftig besser gerüstet

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Ein knallgelbes Gummiboot: Karl Brüdegam (links) übergab dem Wehrführer Björn Lücke sein Schlauchboot. Es soll zur Rettung aus dem Wasser genutzt werden.

Söhrewald. Bei der Freiwilligen Feuerwehr Wellerode gibt es Anlass zur Freude: Karl Brüdegam, ehemaliger Gemeindebrandinspektor und heute Sprecher der Alters- und Ehrenabteilung, spendete dem Verein bei der Jahreshauptversammlung sein eigenes Schlauchboot.

„So etwas hat die Feuerwehr noch nicht und sie würde es wahrscheinlich auch nicht ohne weiteres bekommen“, sagte Brüdegam. Da er das aufblasbare Boot schon seit einiger Zeit nicht mehr nutze, spende er es dem Verein. Der könne das Boot für die Wasser- und Eisrettung verunglückter Personen gut gebrauchen.

Wehrführer Björn Lücke äußerte sich überzeugt, dass das neue Transportmittel die Arbeit sehr erleichtern werde. In Söhrewald gebe es mehrere Gewässer wie den Grünen See und den Stellbergsee, wo bei einem Rettungseinsatz ein Boot unumgänglich sei.

Bisher Hilfe aus Kassel nötig

Bisher habe man hier in dringenden Fällen die DLRG alarmieren oder Hilfe aus Kassel anfordern müssen. Dies verzögerte die Einsätze aber nur und machte sie unnötig kompliziert. Mit dem eigenen Schlauchboot soll sich dies nun ändern. (pnk)

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