Überweg an Heiligenröder Straße fehlt – Problem bekannt

Schlechte Karten für Schüler und Ältere

Gefährlich: Sichere Übergänge über die viel befahrene Heiligenröder Straße in Sandershausen fehlen. Foto:  Laumann

Niestetal. Exakt 1,2 Kilometer lang ist die Heiligenröder Straße zwischen dem Ortsschild am Niestetaler Rathaus und der Einmündung in die Hannoversche Straße. Doch nur an zwei Stellen können Fußgänger die nach der Hannoverschen Straße am meisten frequentierte Verbindung in Sandershausen problemlos überqueren: Am Rathaus und nur wenige Meter entfernt an der Mehrzweckhalle gibt es Inseln in der Fahrbahnmitte. Innerhalb des Wohngebiets fehlen dagegen Überwege.

Besonders schwierig ist die Situation an der sogenannten Schuwirth-Kreuzung. Dort stoßen die Wilhelmine-Pötter-Straße und die Straße Auf der Insel auf die Heiligenröder Straße. Die Christdemokraten im Niestetaler Gemeindeparlament sehen gerade an dieser Stelle Handlungsbedarf. In einem Antrag für die nächste Sitzung am Donnerstag, 29. September, 20 Uhr, Landhotel Zum Niestetal, Niestetalstraße 16, in Heiligenrode fordern sie einen Fußgängerüberweg an dem neuralgischen Punkt. Die CDU hat vor allem die Senioren im Blick, die südlich der Nieste im Wohngebiet Bettenhäuser Feld leben. Es gebe keine verkehrssichere Anbindung des Wohngebiets an den übrigen Ortsteil. „Wenn die Bewohner zum Einkaufen in die Ortsmitte wollen, müssen sie die ungesicherte Straße überqueren“, moniert Gemeindevertreter Jens Horstmann. Tatsächlich liegen die Einkaufsmärkte, darunter der Herkules-Markt, Aldi und Rewe, jenseits der Heiligenröder Straße. Aber auch für die Schulkinder, die die Sandershäuser Grundschule erreichen wollen, sei die viel befahrene Straße gefährlich, kritisiert der Abgeordnete.

„Das Problem ist bekannt“, sagt Bürgermeister Andreas Siebert (SPD). Er verweist auf den Verkehrsentwicklungsplan für Niestetal, der Thema in der November-Sitzung des Parlaments ist. Archivfoto:  Koch

Von Peter Ketteritzsch

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