Heimatmuseum in Fuldatal

Schnippelbohnen im Handumdrehen

Ein Unikat: Das Multifunktionswerkzeug ist selbst gebaut.

Fuldatal. „Das ist ein Unikat“, sagt Volker Luckhard vom Geschichts- und Museumsverein Fuldatal (GuM), als er im Heimatmuseum in Simmershausen ein zangengroßes Werkzeug zeigt. Minibeil, Hammer, Zange und Schraubendreher in einem: Das schwarze selbst hergestellte Multifunktionswerkzeug ist vielseitig verwendbar.

Die flachen, roten Küchengeräte, von denen das Fuldataler Museum gleich mehrere zeigt, sind Schnippelbohnenmaschinen. Solch ein Küchenhelfer, auch Bohnenzerkleinerer genannt, wird mit einer integrierten Schraubzwinge aufrecht am Tisch befestigt. Bohnen, deren Enden man zuvor abgebrochen oder abgeschnitten hat, werden in die beiden dafür vorgesehenen Öffnungen des Gerätes gesteckt.

Eine Klinge, die durch eine Kurbel bewegt wird, zerteilt das Gemüse auf der Rückseite in mundgerechte Stücke. Beim Zubereiten größerer Mengen Bohnensalat und eines Topfes Schnippelbohnensuppe, einem Eintopf aus Kartoffeln, Möhren, Zwiebeln, Speck oder Würstchen und grünen Bohnen, lohnt sich der Einsatz des Küchenhelfers bereits. Mit Gemüsebrühe, Sahne, Salz und Pfeffer und Bohnenkraut wird der Suppenklassiker noch verfeinert.

Das Heimatmuseum in Fuldatal in der Teichstraße 8 in Simmershausen hat jeden ersten Dienstag im Monat von 17 bis 19 Uhr und jeden zweiten Sonntag im Monat von 14.30 bis 17 Uhr sowie nach Vereinbarung mit dem Museumsleiter Willy Pötter, Tel. 05607/ 7069, geöffnet. Infos im Internet: www.gum-fuldatal.de

Von Bettina Wienecke

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