Oberkaufungen: Verbindung soll aufgewertet werden

Schönheitskur für Losse-Uferweg

Schattendasein: Auf dem schmalen Schotterweg entlang der Losse in Oberkaufungen bekommt man bei Regen leicht nasse Füße. Nun soll der Pfad mit finanzieller Unterstützung des Landes Hessen saniert werden. Foto: Ketteritzsch

Kaufungen. Zwar durchquert die Losse ganz Oberkaufungen, doch führt das Flüsschen gleichwohl eher ein Schattendasein. Auf seinem Weg durch den Ort kommt man ihm eigentlich nur zwischen dem Besenmarkt und der früheren Weinschänke nahe.

Dort gibt es links und rechts gepflasterte Wege. Hinter der Weinschänke führt nur ein schmaler Weg südlich an der Losse entlang bis zu einer Fußgängerbrücke, über die Passanten zum Kindergarten und zum Friedhof an der Teichstraße gelangen. Schön ist der geschotterte Weg nicht: Bei Regen steht überall das Wasser, außerdem ist die rund 300 Meter lange Verbindung seit Jahrzehnten ein beliebtes Hundeklo.

Die Gemeinde Kaufungen will nun dafür sorgen, dass der Weg attraktiver wird und überdies das Flüsschen besser mit dem Ortskern verbindet.

Der Plan von Bürgermeister Arnim Roß (SPD) sieht vor, den Weg zwischen der Weinschänke und der Fußgängerbrücke auszubauen. Sollte das Gemeindeparlament grünes Licht für die kleine Promenade geben, könnte der Weg nach Einschätzung von Roß bereits vom kommenden Jahr an gepflastert werden.

Denkbar sei auch, den Weg zu beleuchten, sagte der Bürgermeister im Gespräch mit der HNA. Um eine bessere Verbindung zwischen der Losse und dem Ortskern herzustellen, soll der Weg verlängert werden: Er soll künftig über das Gelände des Gemeindebauhofs auf das Areal hinter dem Bürgerhaussaal und dann weiter zur Leipziger Straße führen.

Dabei wird der Weg eine neue Grünanlage durchqueren, die hinter dem Saal angelegt wird. Wie berichtet, wird der Bürgerhaussaal gegenwärtig saniert. Das 50 Jahre alte Gebäude soll im Frühjahr 2013 wiedereröffnet werden.

Aber auch in ihrem weiteren Verlauf soll die Losse in den nächsten Jahren stärker in den Blickpunkt rücken. So will Roß den Uferbereich entlang des Unteren Struthwegs zwischen der Brücke Niester Straße und der Sensensteinstraße aufwerten. Das Gewässer und die Straße sollen optisch zusammenrücken. Die Kosten für die beiden Abschnitte des Losseweges beziffert der Bürgermeister mit 540.000 Euro. Davon stammen 360.000 Euro aus dem Förderprogramm „Stadtumbau in Hessen“.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.