B 7-Auffahrt aber kein Unfallschwerpunkt

Nach tödlichem Unfall auf der B7: Schon viele Zusammenstöße an der Stelle

Kaufungen. An der Kreuzung der Kreisstraße zur B 7-Auffahrt Lohfelden hat es schon öfters gekracht. Laut Gemeindebrandinspektor Mattias Böttger muss die Kaufunger Feuerwehr „zwei- bis dreimal pro Jahr“ zu einem Unfall an dieser Stelle ausrücken.

Die große Kreuzung sei zwar übersichtlich gestaltet, trotzdem sei es immer wieder auch zu schweren Unfällen gekommen. Grund sei meistens Missachtung der Vorfahrt gewesen.

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Auch der Polizei sind teilweise schwere Unfälle an der Kreuzung bekannt. So habe es hier im September 2008 und im November 2008 zwei schwere Verkehrsunfälle gegeben, sagt Polizeisprecher Torsten Werner. In beiden Fällen seien die jungen Fahrerinnen schwer verletzt worden. Grund der Unfälle sei Missachtung der Vorfahrt gewesen. Um einen Unfallschwerpunkt handele es sich jedoch aus Sicht der Polizei nicht.

Fotos vom Unfallort

Schwerer Unfall auf B7

Mit den schweren Unfällen auf der B 7 selbst, wo in zwei Jahrzehnten fast 30 Menschen den Tod fanden, hat der jetzige Unfall nichts zu tun. Durch das Tempolimit von 80 km/h und fest installierte Radarkästen hat sich die Zahl der Unfälle auf der B 7 seit Juni 2007 stark reduziert. (hog)

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