Ehemalige der Söhre-Schule feierten in Lohfelden ein Wiedersehen nach 40 Jahren

Schüler-Liebe hat gehalten

Dank und Blumen für die Initiatorin und das Organisationsteam des Ehemaligen-Treffens an der Söhre-Schule. Mit auf dem Bild sind Fritz Wenzel (von links), Christiane Keilmann, Regina Finis, Schulleiter Klaus Michel, Achim Zappi und Claudia Bolte. Fotos: Wohlgehagen

Lohfelden. Mehr als 60 frühere Söhre-Schüler haben an einem besonderen „Ehemaligentreffen“ teilgenommen: Sie gehörten vor 40 Jahren zu den ersten 150 Schülern, die an der neuen Gesamtschule in Lohfelden Einzug gehalten haben. Mit den ehemaligen Schülern nahmen auch zahlreiche frühere Lehrer am Wiedersehen in der Cafeteria der gerade erst sanierten Schule teil.

Natürlich galt den Pädagogen wie Gabriele Cramer (geborene Pfennig), Karin Alscher, Ernst-Walter Theis und Christoph Müller ein besonderer Willkommensgruß.

„Hoffentlich erkennt ihr euch nach dieser langen Zeit alle wieder“, sagte Schulleiter Klaus Michel, der ein Urgestein der Söhre-Schule ist, und damals schon an der Gesamtschule unterrichete.

Klaus Michel dankte Christiane Keilmann (früher Christiane Poppe) und dem Organisationsteam für die Ausrichtung des Ehemaligentreffens. Auch für den schmackhaften Imbiss war mit Gastronom Reinhard Pressler ein ehemaliger Söhre-Schüler verantwortlich.

Die Ehemaligen leben heute in alle Richtungen verstreut: Jochen Werner reiste aus Spanien an. Auch Sylvia Dreher musste von Saarbrücken aus einen langen Weg auf sich nehmen.

Viel Beifall gab es für Petra und Herbert Wendel. Die heute 53-jährigen Eltern und Großeltern aus Lohfelden sind seit 28 Jahren ein Ehepaar. „Es hat zwischen uns während einer Discoveranstaltung gefunkt“, sagte Petra Wendel, die früher Kirchner hieß und Schülerin in einer Parallelklasse ihres Mannes war.

Klaus Michel berichtete beim Treffen über die Entstehung der Gesamtschule. Die Kinder aus damals vier Gemeinden seien 1971 – nach zwei Jahren Förderstufe in einem Gebäudetrakt der heutigen Regenbogenschule – als 7. Jahrgang auf die neu gebaute Söhre-Schule umgeschult worden.

An der neuen Schule sei es relativ locker zugegangen, berichtete der damalige Schulsprecher Martin Lange, der heute als Personalleiter einer Maschinenfabrik fungiert und in Kaufungen lebt.

Er erinnere sich besonders an die Eröffnung der Pausenhalle als neues Kommunikationszentrum der Schule und an die „legendären“ Disconachmittage, bei denen damals schon mächtig die Post abgegangen sei, sagte Martin Lange. (ppw)

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