Welttag des Buches: Laura Antoni las aus ihrem Roman an der Gesamtschule Fuldatal

Schüler löcherten Autorin

Interessiert: Die Schüler Timm Reinhardt (hinten von links), Sina Rothlehner, Luise Hartmann, Janny-Shirin Berger, Laura Kohlmann und Niclas Baltruschat hatten viele Fragen an Autorin Laura Antoni (vorne). Foto: Ziemann

Fuldatal. Wie kommt man eigentlich zum Schreiben? Wie lange dauert es, bis ein Buch entsteht? Woher bekommt man Ideen für spannende Geschichten?

Diese und viele andere Fragen beantwortete die Autorin Christiane Lind aus Kassel, die unter dem Pseudonym Laura Antoni Jugendbücher schreibt, am Welttag des Buches in der Gesamtschule Fuldatal.

100 interessierte Siebtklässler lauschten der Lesung von Antoni aus ihrem Buch „Im Land der Kaffeeblüten“ und erfuhren im Anschluss einiges über die Entstehung der Geschichte von vier jungen Frauen und einem Land, das sie miteinander verbindet: Guatemala. In dem Roman finden zwei Schülerinnen aufregende Details über die unkonventionellen Leben ihrer beiden Urgroßmütter heraus und stoßen dabei auf spannende Familiengeheimnisse.

Nach einem Einblick in die Geschichte schnellten zahlreiche Arme in die Höhe, um die Autorin mit Fragen zu löchern. Viele wollten wissen, ob Laura Antoni zum Recherchieren und Schreiben nach Guatemala gereist ist. „Als ich erfahren habe, dass dort viele giftige Schlangen und Spinnen leben, wollte ich nicht mehr nach Guatemala“, erklärte Antoni. „Ich lese lieber Reiseberichte.“ Die 48-jährige Autorin und freiberufliche Sozialwissenschaftlerin hat bereits zehn Bücher geschrieben, davon wurden drei veröffentlicht. Im Juni erscheint ihr viertes Buch, ein Familiengeheimnisroman.

Die Lesung hatte die Schulbücherei der Gesamtschule Fuldatal organisiert. (ptz)

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