Michaela Krumme freut sich auf ihre neuen Aufgaben als Leiterin der Grundschule Niedervellmar

Ein Schulanfang mit 38 Jahren

Herzlich willkommen: Michaela Krumme hat die Leitung der Grundschule Niedervellmar übernommen. Foto: Rogge-Richter

Vellmar. Bunte Papierblumen am Fenster, ein fröhlicher Willkommensgruß von den neuen Kollegen an der Pinnwand und ein kleiner blauer Elefant auf ihrem Schreibtisch: Viel Zeit, um sich an ihrem neuen Arbeitsplatz komplett einzurichten, hatte Michaela Krumme bislang noch nicht.

Ein paar persönliche Gegenstände zeigen dennoch, dass das Büro in der oberen Etage des Schulgebäudes an der Jahnstraße nun endlich wieder mit Leben gefüllt ist. Die 38-Jährige hat im Mai die Leitung der Grundschule in Niedervellmar übernommen und somit die Nachfolge von Christa Gutsche angetreten, die Ende Januar in den Ruhestand gegangen war.

„Ich arbeite sehr gern mit Kindern und Jugendlichen zusammen.“

schulleiterin Michaela Krumme

„Ich trete damit auch in die Fußstapfen meines Vaters, der ebenfalls Lehrer war, obwohl ich ursprünglich Diakonin oder Sozialpädagogin werden wollte“, sagt Michaela Krumme und lacht.

Dass sie nach ihrem Studium in Hamburg und Flensburg Lehrerin geworden ist, bereue sie inzwischen jedoch keineswegs: „Ich arbeite sehr gern mit Kindern und Jugendlichen zusammen. Ich habe zum Beispiel schon früh kirchliche Jugendgruppen geleitet und Handballmannschaften trainiert.“

Erfahrungen in ihrem Aufgabengebiet als Schulleiterin hat die gebürtige Hamburgerin, die in Quickborn aufgewachsen ist, bereits gesammelt. Nach ihrem Referendariat im niedersächsischen Lohne war Michaela Krumme als Lehrerin im Kreis Minden-Lübbecke tätig. Im Alter von 32 Jahren wurde sie zur kommissarischen Grundschulleiterin berufen.

Offen für Neues und fremde Kulturen ging Michaela Krumme im Jahr 2010 für eineinhalb Jahre nach China. Hier unterrichtete sie als Ortslehrkraft an der deutschen Schule in Peking, die sie selbst als Kind besucht hatte, während ihr Vater dort fünf Jahre lang als Schulleiter im Einsatz war.

Zurück in Deutschland, genauer: in Porta Westfalica, bewarb sich Michaela Krumme um die Stelle in Niedervellmar. Nicht nur, weil ihr Lebenspartner aus dieser Region stamme, sondern unter anderem auch, weil sie das besondere Konzept der Grundschule gereizt habe. Dazu gehöre zum Beispiel der flexible Schulanfang: nach diesem Modell werden Erst- und Zweitklässler gemeinsam unterrichtet.

„Ich freue mich darauf, gemeinsam mit dem sehr engagierten Kollegium an dieser Schule Ideen zu entwickeln und neue Konzepte umzusetzen“, sagt Michaela Krumme, die – wenn ihr Stundenplan es zulässt – gern Handball spielt, reist, schwimmt und Motorrad fährt.

Von Sarah Rogge-Richter

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