Neubau der Integrierten Gesamtschule IGS Kaufungen nimmt Gestalt an

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Der künftige Haupteingang der Gesamtschule Kaufungen: Architekt Joachim Döring zeigt per Computerzeichnungen, wie Aula, Mensa und Nebenräume einmal aussehen werden.

Kaufungen. So langsam wird erkennbar, wie es werden soll: Das neue Zentralgebäude der Integrierten Gesamtschule IGS Kaufungen nimmt Gestalt an, die Räume in beiden Stockwerken sind im Rohbau fertig.

Kein Wunder, dass Architekt Joachim Döring und die amtierende Schulleiterin Ursula Fiedler Optimismus versprühen: Am 31. Oktober soll die Einweihung des Neubaus, dessen Baukosten bei acht Mio. Euro liegen, mit einem großen Schulfest gefeiert werden.

Eine Baustellenbegehung führt durch den künftigen Haupteingang der IGS gegenüber dem bereits fertigen Unterrichtsgebäude direkt in die gut 300 Quadratmeter große Bücherei, in der ab November Gemeinde und Schule gemeinsam etwa 25 000 Medien für Schüler und Bürger vorhalten wollen. Ein gutes Dutzend PC wird hier flinke Internet-Recherchen ermöglichen.

Direkt vor der Bücherei soll auf dem Schulhof eine kleine Leselandschaft unter freiem Himmel eingerichtet werden.

Auch die zwei je 80 Quadratmeter großen Musikräume lassen erahnen, welch gute räumliche Möglichkeiten das neue Schwerpunktfach Musik an der IGS haben wird. Fiedler: „Es gibt ein starkes Interesse der Eltern an diesem Angebot.“ Der neuen Bläsergruppe wird sich ab nächstem Jahr ein Streicher-Ensemble hinzugesellen.

Neubau an der IGS Kaufungen

Räume für die Schulsozialarbeit, die Schülerverwaltung und ein Raum der Stille, in dem auch einmal Meditationen und Yoga für ein Innehalten im Schulalltag sorgen sollen, komplettieren das Erdgeschoss. Das Obergeschoss wirkt weitläufig und hell, in der Mensa werden einmal 150 Schüler gleichzeitig essen können. Der Vertrag mit einem Verpflegungsunternehmen stehe kurz vor dem Abschluss, sagte Schulleiterin Fiedler. Der Preis für ein gesundes Mittagessen werde vermutlich knapp über drei Euro liegen, gegenwärtig sind es 2,80 Euro.

Etwa 400 Quadratmeter groß wird die Aula, die bis zu 500 Besuchern Platz bieten kann. Eine mobile Trennwand zwischen Mensa, Lobby und Aula sowie der Zugang zur alten IGS-Pausenhalle schaffen eine Vielzahl von möglichen Nutzungen durch Schule und Gemeinde. Der Kreis übernimmt als Schulträger die Ton- und Lichttechnik für Bühne und Saal, eine semi-professionelle Bühnentechnik wird für zahlreiche kulturelle Veranstaltungen den Rahmen liefern können.

Im Obergeschoss sind außerdem zwei jeweils 75 Quadratmeter große Musikräume für Tanz und Theater, ein Requisitenraum für die Bühne und eine Künstlergarderobe untergebracht.

Architekt Döring zeigt sich zuversichtlich, dass bis Ende Oktober auch der Schulhof und die anderen Außenflächen fertig gestaltet sein werden.

Von Thomas Stier

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