Sozialpädagogin soll Betreuung junger Menschen in Bildungseinrichtungen unterstützen

Schulsozialarbeit wird verstärkt

Verstärkung für Schulsozialarbeit: Anke Kordelle (links) wird jetzt von Melitta Schäffer unterstützt. Foto: Stier/nh

Kreis Kassel. Fünf Jahre lang hat Anke Kordelle alleine die Sozialarbeit an 26 Schulen im Landkreis koordiniert. Seit September wird sie nun von Sozialpädagogin Melitta Schäffer unterstützt.

„Meine Hoffnung ist die Etablierung einer Schule, die sich als Lern- und Lebensraum für alle Kinder und Jugendlichen versteht.“

Melitta Schäffer, Sozialpädagogin

„Ich sehe in meiner Anstellung als Koordinatorin der Sozialarbeit in Schulen im Landkreis die bedeutende Aufgabe, die beiden Systeme Jugendhilfe und Schule weiter miteinander zu verzahnen“, sagt Melitta Schäffer. Die studierte Sozialpädagogin ist bereits seit 1996 in der Kinder- und Jugendarbeit tätig. Zuletzt arbeitete sie sieben Jahre für die kommunale Jugendarbeit der Gemeinde Breuna.

„Es gilt, die Kompetenzen so aufeinander zu beziehen, dass ein stimmiges Gesamtsystem von Bildung, Erziehung und Betreuung entstehen kann“, sagt die 43-Jährige.

„Meine Hoffnung ist die Etablierung einer Schule, die sich als Lern- und Lebensraum für alle Kinder und Jugendlichen versteht.“ In einer solchen Schule sollen Kinder und Jugendliche unabhängig von ihrer sozialen oder ethnischen Herkunft ihre Stärken individuell herausbilden können. (jmo)

Informationen: Landkreis Kassel, Fachbereich Schulen und Bauwesen, Melitta Schäffer, Hofgeismar, Tel. 0 56 71/80 01 22 55; melitta-schaeffer@landkreiskassel.de

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