1440 Euro kamen beim Festival zu Gunsten krebskranker Kinder im Savoy zusammen

Schwarze Szene mit Herz

Fans: Martina Allmer (von links) mit Hilde Allmer, Sabrina Grießauer und vorne steht Mietz Allmer. Sie kamen aus Österreich.

Schauenburg. Er springt von der Bühne, schnappt sich ein hübsches Mädchen aus dem Publikum und tanzt zu Klängen von Elektromusik. Paul Nimmrichter, Sänger der Band PsioniC aus Österreich, sorgte beim Charity-Festival im Elgershäuser Savoy für Stimmung.

Auf Gagen verzichtet

Insgesamt feierten 140 Leute mit. „Unsere Einnahmen über 1440 Euro gehen komplett an die Kinderkrebsstation des Kasseler Klinikums“, sagte Organisatorin Kati Hinrich. Sie ist Chefin der Agentur Steel-Impact und hat in enger Zusammenarbeit mit dem Kasseler Daniel Buff das Festival geplant. „Die Spende setzt sich aus unserem Festival und einem Konzert in Troisdorf zusammen. Da wurde nämlich auch für die Kinderstation in Kassel gespendet.“

Auf ihre Gagen verzichteten die vier Bands. Selbst die Unterkunft, das Catering, die Technik, die Flyer und der Club mussten nicht bezahlt werden, das Geld wurde gespendet. „Der Eintritt ist frei wählbar“, sagte Kati Hinrich. „Und ein Teil der Getränkeeinnahmen kommt ebenfalls zur Spende dazu.“ Das ist aber noch nicht alles. Nebenher lief eine Versteigerung von Szene-Versänden, Bands und Firmen wie Orkus, Frontal, Pluswelt und Klagstabil- CD’s, Outfits und viele Überraschungen im Wert von bis zu 60 Euro wurden gestiftet.

Kurzfristig absagen musste die Band Es23. „Die Autos wollten einfach nicht anspringen“, sagt Kati Hinrich. „Das Wetter hat uns da etwas dazwischen gefunkt. Dafür spenden sie aber das Benzingeld, das sie verfahren hätten.“

Fans feiern ihre Bands

Stefanie Schmalz aus Kassel freute sich besonders auf den Auftritt der Kasseler Band Himself. „Es ist aber auch schön, dass es verschiedene Elektro-Bands gibt. Das passt in die urige Atmosphäre des Savoy.“

Sabrina Grießauer und Martina Allmer aus Österreich feierten beim Auftritt der Berliner Band De’LectriX mit, obwohl „ ja unsere Jungs ein bisschen lauter sind“, sagte Sabrina Grießauer und lachte.

Von Anthoula Grigoriadou

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