Vellmarer Gospelnight: Die Gruppe Praise Unit spielte in der Adventskirche

Schweden begeisterten

Gospel-Großereignis: Die schwedische Gruppe Praise Unit unter Leitung von Joakim Arenius überzeugte bei der 5. Vellmarer Gospelnight in der Niedervellmarer Adventskirche rund 500 Konzertbesucher mit ihren Auftritten, für die es viel Applaus gab. Foto: Brandau

Vellmar. Beinahe hätten sie es nicht mehr rechtzeitig zum Konzert in Vellmar geschafft, die Hauptprotagonisten von „Praise Unit“ aus Schweden. Der Schnee hatte den skandinavischen Musikern und Sängern unter Leitung von Joakim Arenius eine Verspätung von fast drei Stunden beschert.

Ein Gospelkonzert stand auf dem Programm der Vellmarer Gospelnight, zu der der Niedervellmarer Chor unter Leitung von Thorsten Seifert neben „Praise Unit“ noch zwei weitere Chöre eingeladen hatte. Und wie üblich, wenn der Vellmarer Gospelchor „open arms“ auftritt, war auch diesmal die Adventskirche wieder rappelvoll.

Mit einer halbstündigen Verspätung begann das Vorprogramm des Konzerts mit der Kasseler Gruppe Soulteens, die ebenso wie die Vellmarer Gospelsänger von Seifert geleitet wird. Bei Soulteens handelt sich um eine neue, deutschlandweite Initiative, mit deren Hilfe Gospelmusik speziell für Jugendliche gefördert wird. Inzwischen gehören dieser Bewegung 16 Jugendchöre an.

Die 30 jungen Akteure im Alter von 14 bis 24 Jahren gaben eine Kostprobe ihres Könnens. Die Zuhörer spürten die Begeisterung der Nachwuchstalente, die für ihren Auftritt auch den verdienten Applaus bekamen.

Danach betrat der Vellmarer Gospelchor „open arms“ die Bühne und verzauberte gleich zu Beginn mit dem Titel „Halleluja“ von Leonhard Cohen, das überwiegend heimische Publikum. Dann trat „Get Up“, der 1999 gegründete Gospelchor der evangelischen Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde in Kassel, auf.

Seit 2004 ist er offizieller Gospelchor der Ev. Kirche von Kurhessen und Waldeck. Geleitet wird die Formation, die mit 22 Sängern nach Niedervellmar gekommen war, von dem 46-jährigen Peter Hamburger, Kantor für Populärmusik bei der Hessischen Landeskirche. Nach der Pause eroberten dann die Schweden zunächst die Bühne, dann die Konzertbesucher.

Ihr Anliegen war es, Musik mit Botschaft durch eine intensive und inspirierende musikalische Erfahrung zu präsentieren, was ihnen auch gelang. Das international bekannte Gospel-Ensemble „Praise Unit“ überzeugte mit Dance-Club-Musik, Old-School-Funk und Contemporary Gospel.

Mit den unterschiedlichsten Musikstilen und ihren tollen Stimmen begeisterten die Schweden die Besucher, von denen es nach dem rund dreistündigen Konzert kaum einen auf seinem Stuhl hielt.

Von Werner Brandau

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