Musikverein Elgershausen bereitete 220 Besuchern im Elgerhaus einen unterhaltsamen Nachmittag

Schwung mit Moskauer Nächten

Nachwuchs in der ersten Reihe: Die Klarinettistinnen des Musikvereins sind überwiegend junge Damen, die sich gut in das Orchester eingespielt haben. Fotos: Dilling

Schauenburg. Spätestens beim musikalischen Potpourri „Moskauer Nächte“ merkte das Publikum im Elgerhaus am Sonntag: Der Musikverein Elgershausen ist im Aufbruch.

Das liegt vielleicht auch an dem neuen Dirigenten des Orchesters, Frank Bodemeyer. Mit ganzem Körpereinsatz am Dirigentenpult sorgte der Musiker aus Südniedersachsen beim zweiten musikalischen Nachmittag des Musikvereins für Schwung im Orchester. Judith Reiting, die weiterhin mit Dana Hofmann den jugendlichen Nachwuchs des Musikvereins ausbildet, hatte für mehr als ein Jahr lang die verwaiste Dirigentenstelle, die zuletzt von Josef Geisler besetzt war, übernommen.

220 Besucher, etwas mehr als vergangenes Jahr, erlebten im Elgerhaus einen unterhaltsamen Nachmittag, bei dem nicht nur die Freunde volkstümlicher Blasmusik auf ihre Kosten kamen. Gefühlvoll spielte das Orchester den Evergreen „Over the Rainbow“. Bei dieser Komposition kamen auch sieben Jugendliche aus der Nachwuchsgruppe mit auf die Bühne, um Erfahrungen vor großem Publikum zu sammeln. Der Nachwuchs durfte zudem beim Finale mit „San Carlo“ noch einmal auf die Bühne.

Die Jüngsten der Nachwuchsgruppe trauten sich sogar zum ersten Mal auf die Bühne und intonierten „Hänschen Klein“. Da bekamen viele Muttis und Omas im Publikum leuchtende Augen.

Einen schönen Kontrast zu Polkas und Klängen aus dem Böhmerwald bildete das Potpourri des Elgershäuser Orchesters auf den mit 67 Jahren gestorbenen, bekannten Pop-Komponisten Les Humphries. Dessen Melodien servierten die Elgershäuser Bläser mit viel Schwung.

Eine besondere Ehrung gab es für die langjährige Klarinettistin Heike Kapali. Sie wurde für 25-jährige Mitgliedschaft im Musikverein von der Vorsitzenden Marion Clobes und dem hessischen Musikverband ausgezeichnet.

Nicht nur schöne Melodien tischten die Elgershäuser Bläser auf. In der Pause servierten sie ihrem Publikum im Elgerhaus Kaffee und selbstgebackenen Kuchen. (pdi)

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