Gospel-Chor „Get up“ begeisterte 250 Zuhörer in der renovierten Wehrkirche

Schwungvolles Dankeschön

Sie brachten die Kirche zum Klingen: Kantor Peter Hamburger (vorn rechts) begeisterte mit seinen Gospel-Sängern die 250 Zuhörer in der Wehrkirche von Kirchbauna. Foto:  Dilling

Baunatal. Zum Tanzen war es in der voll besetzten Kirchbaunaer Wehrkirche am Sonntagabend eigentlich viel zu eng. Doch auf der Empore fand sich noch ein Plätzchen, das zwei Frauen nutzten, um beim glanzvollen Auftritt des christlichen Gospelchors „Get up“ die Hüften kreisen zu lassen.

Das Konzert der Gospelsänger, die mit ihrer vierköpfigen Band die Kirche zum Klingen brachten, war nicht nur ein gelungenes Dankeschön für die 250 Helfer, die bei der Innensanierung des Gotteshauses unentgeltlich geholfen haben.

Die Wehrkirche hat bei diesem Konzertabend auch bewiesen, dass sie ein hervorragendes Ambiente und eine gute Akustik für musikalische Auftritte bietet. Nach den Plänen des Fördervereins und der Kirchengemeinde, die die Gospelsänger eingeladen hatten, sollen dort künftig häufig Konzerte stattfinden.

Die 250 Zuhörer ließen sich am Sonntagabend schnell von den häufig von Jazz-Rhythmen und lateinamerikanischem Temperament begleiteten Liedern des Chors der kurhessischen Landeskirche mitreißen. Zum Mitklatschen mussten die Zuhörer nicht erst gebeten werden. Mit dem Chor habe man schon seit dem Frühjahr 2010 über einen Auftritt verhandelt, sagte Hartmut Kathöwer vom Förderverein der Wehrkirche. Jetzt habe es endlich mit einem Termin geklappt.

Die Endabrechnung der Sanierungskosten liegt nach Auskunft von Kathöwer noch nicht vor. Er sei aber optimistisch, dass der Finanzierungsrahmen eingehalten werde. Die Sanierung ist mit 150 000 Euro veranschlagt. Pfarrerin Corinna Luttropp-Engelhardt schätzt, dass die tatkräftige Hilfe, beispielsweise beim Einräumen der Kirchenbänke, engagierter Kirchbaunaer Bürger Kosten von ungefähr 20 000 Euro erspart hat.

Nun sind kaum noch Wünsche offen. Nur über der Predigtkanzel sei die Wand ziemlich kahl. Da werde man sich zu gegebener Zeit noch etwas einfallen lassen, sagte Kathöwer. (pdi)

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