Vorhaben soll drei Jahre dauern

Pflegearbeiten im Leiselpark geplant

Schöbheitskurs für den Park: Monika Steinkemper (mit Plan) von der Stadt Baunatal erklärt die Vorhaben. Eine Reihe von Anwohnern, zum Beispiel Volker und Marlene Lappöhn (von rechts) hört zu. Neben dem Ehepaar stehen im Hintergrund Erste Stadträtin Silke Engler und Bauhof-Chef Karl Stock. Im Hintergrund sieht man den Leiselsee. Foto: Wiesemann

Baunatal. Der Leiselsee, die schimmernde Gewässerperle im Süden Altenbaunas, und sein Parkgelände sollen weiter aufpoliert werden. Das jedenfalls ist der gemeinsame Wille von Stadt und Anwohnern.

Aus diesem Grund fand jetzt ein Informationstreff am Seeufer statt, zu dem sich 20 Anwohner eingefunden hatten und bei dem weitere Pflegemaßnahmen vorgestellt und beschlossen wurden.

Nach Vorstellungen der Kommune, welche die Erste Stadträtin Silke Engler erläuterte, sollen Sanierung und Verschönerung des Areals nach einem Dreijahresplan erfolgen. Schwerpunkte in diesem Herbst sind der See und seine unmittelbare Umgebung. 2013 sollen Maßnahmen an den Parkrändern bis zur Bebauungsgrenze folgen, ehe dann im Jahr darauf der Übergang in die freie, landwirtschaftlich genutzte Umgebung in den Blickpunkt rückt.

Nachdem Monika Steinkemper, Landschaftsplanerin der Stadt Baunatal, auf einer Karte die Pflegemaßnahmen vorgestellt hatte, unternahm die Delegation einen Rundgang. Experten wie Uwe Schenk, Leiter des Fachbereichs Bau und Umwelt, Gärtnermeister Karl Tepel (Bauhof) und dessen Chef Karl Stock erläuterten die Gründe für die Baumfäll- und Sanierungsarbeiten. Dabei, so Vizebürgermeisterin Engler, wird es wohl beim Anlegen neuer Blickschneisen zum Widerstreit der Interessen kommen. ,,Bewohner und Besucher wollen von möglichst vielen Stellen auf den See blicken, Angler dagegen lieben die Ruhe und ihre Plätze im Gebüsch direkt am Seeufer“.

Hintergrund: Herbst

Nachdem im vorigen Herbst Gebüsch und Unterholz am Nordufer des Leiselsees (neben dem asphaltierten Geh- und Radweg) entfernt wurden, folgen jetzt weitere Veränderungen an den Rändern.

• Im Westteil (bei den Holzbrücken) wird der Baumbestand Richtung Großenritte ausgelichtet.

• Am Südufer (Richtung Hertingshausen) soll am unteren Weg - in Höhe der beiden Holzbank-Gruppen - das Buschdickicht entfernt werden. Außerdem wird die große Baumgruppe zwischen den Bankgruppen und dem Oberweg ausgelichtet und vom Unterholz befreit.

• Während die Rundbank um den Ahornbaum nach dem Steilanstieg am Ostufer (Richtung VW-Werk) als Ruhepunkt renoviert und erhalten wird, soll das unansehliche Pendant im Westteil des Parks verschwinden und durch eine neu zu pflanzende Scharlacheiche ersetzt werden.

• Im Osten des Parks werden zudem einige morsche Weidenbäume gefällt sowie die Reihe maroder Betonpoller - einst zur Querung des Seeüberlaufs bei Hochwasser gedacht - entfernt. (wie)

Von Rolf Wiesemann

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