Selbstständiges Leben im Alter

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Komplettangebot auf ambulanter Basis: Das Soziale Zentrum „Neue Mitte“ ist eine echte Alternative zu einem Pflegeheim.

Der Neubau des Sozialen Zentrums Espenau „Neue Mitte“ steht kurz vor der Fertigstellung.

 Die vom Verein „mittendrin leben Werk-Hilfe e.V.“ neu errichtete Einrichtung für behinderte und ältere Menschen an der Goethestraße in Espenau ist ein Soziales Zentrum für selbstbestimmtes Leben: Pflege, Begegnung und Hilfen im Alltag – dafür steht die „Neue Mitte“ in Espenau. „Selbstbestimmtes und selbstständiges Leben im Alter – auch bei Pflegebedürftigkeit und Demenz, eingebettet in das Gemeindeleben, ist das Leitbild unseres neuen, modellhaften Wohnkonzeptes“, erklärt Heinz-Dieter Olbrich, Vorsitzender des Vereins „mittendrin leben Werk-Hilfe e.V.“.

Das Soziale Zentrum „Neue Mitte“ in Espenau bietet vier verschiedene Angebote des individuellen Lebens und Wohlfühlens und ist so eine gute Alternative zu einem Pflegeheim.

Zum Kennenlernen der Wohngemeinschaften lädt die „mittendrin leben Werk-Hilfe e.V.“ Interessierte für Sonntag, 28. Juli, zwischen 11 und 14 Uhr zur Vorstellung der Räumlichkeiten und des neuen, modellhaften Konzeptes herzlich ein. „In den Wohngemeinschaften sind noch Appartements frei, so dass sich Interessierte hier gern beraten lassen und anmelden können“, bietet Heinz-Dieter Olbrich an. „Wir freuen uns auf Ihren Besuch.“ Nähere Informationen gibt es unter Telefon 0 56 74 / 9 98 20.

Das Betreute Pflegewohnen

In den zwanzig behindertengerechten 2-Zimmer-Appartments, in einer Größe von 52 bis 70 Quadratmetern, findet sich neben dem Schlafraum ein offener Wohnbereich mit behindertengerechter Einbauküche. Vor jedem Wohnraum ist eine Terrasse oder ein Balkon mit einer Fläche von 16 Quadratmetern zur Sonnenseite vorgelagert. Das Bad ist behindertengerecht mit einer bodengleichen Dusche und allen notwendigen Haltegriffen ausgestattet. Alle Wohnungen sind mit dem Fahrstuhl erreichbar und sind mit einem Notrufsystem ausgerüstet. Dort können die Bewohner rund um die Uhr entsprechende Hilfen anfordern. Als Bedarfsangebot kommen hierbei ambulante Pflege, Hilfen im Alltag, eine Nachtrufbereitschaft sowie soziale Betreuung wie Essensversorgung, Veranstaltungen oder die Einbindung in die Gemeinde in Betracht.

Die Wohngemeinschaft für Demenzerkrankte

Dort können ältere Menschen mit Demenz (auch fortgeschrittener Demenz und erhöhter Pflegebedürftigkeit) aufgenommen werden. Als Bedarfsangebote sind hierbei neben der ambulanten Pflege die Alltagsbegleitung, Hilfen im Alltag, hauswirtschaftliche Versorgung, Orientierungshilfen, Tagesstruktur und eine 24-Stunden-Betreuung vorgesehen. Bewohner (Mieter) der Wohngemeinschaft haben eigene Appartements mit eigenem Bad in einer Größe von 26 Quadratmetern. Gemeinsam genutzt wird ein großzügiger Koch-, Ess- und Wohnbereich mit insgesamt 165 Quadratmetern zuzüglich eines gemütlich eingerichteten Wohnzimmers mit großem Balkon und ein geschmackvoll gestaltetes Pflege-Wellnessbad. Durch die großzügigen Räumlichkeiten kann sich jeder der bis zu zehn Bewohner einer Wohngemeinschaft in seine Privatsphäre zurückziehen und dennoch gemeinsam familiär wohnen. Durch die behindertengerechte Ausstattung, das so genannte Pflege-Wellnessbad und entsprechenden Personaleinsatz ist eine optimale Betreuung und Pflege gegeben, ohne noch einmal in ein Pflegeheim umziehen zu müssen.

Die Alters-WG

Zielgruppe dieses Angebotes sind ältere Menschen mit erhöhtem Pflegebedarf - ohne Demenz -– die aus pflegerischer Hinsicht oder wegen enormer Einschränkung der Mobilität nicht mehr in der eigenen Wohnung wohnen können oder wollen.

Als Bedarfsangebote sind hierbei neben der hohen Pflegeversorgung, Alltagsbegleitung für die Tagesstruktur, soziale Dienste, Hauswirtschaft, soziale Kontakte und Veranstaltungen eingebettet in das soziale Netzwerk der gesamten Wohnanlage in die Gemeinde vorgesehen. Auch dort werden die acht Bewohner in eigenen 26 Quadratmeter großen Appartements mit eigenem Bad, Notrufsystem sowie einem Pflege-Wellnessbad verwöhnt.

Zu den Wohngemeinschaften gehören im Außenbereich ein Sinnesgarten und ein Bewegungsparcour. Alle Bewohner und die Bürger von Espenau können die Freizeitangebote wie Boulebahn oder Freizeitschach nutzen und an den Hochbeeten gärtnern.

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Soziales Zentrum Espenau

In der Anlauf- und Beratungsstelle werden sowohl Bewohner der Anlage als auch Bürger der Gemeinde Espenau über Fragen der Pflege und Hilfen im Alltag beraten, unterstützt und sie bekommen entsprechende Hilfen vermittelt. So können haushaltsnahe Dienstleistungen, Einkaufshilfen, Begleitservice oder ein sozialer Fahrdienst vermittelt oder gestellt werden. So werden alle Bedarfsangebote organisiert und koordiniert.

Die Begegnungsstätte dient den sozialen und kulturellen Kontakten innerhalb der Wohnlage. Darüber hinaus sind Gäste und Espenauer Bürger dort für offene Begegnungen herzlich willkommen. In der Begegnungsstätte können neben dem gemeinsamen Mittagessen auch für Besucher und Interessierte offene Veranstaltungen wie Spielenachmittage, Lesungen oder thematisches Basteln stattfinden. In dem Café, dessen Eingang direkt an der Goethestraße liegt und das sich zur gesamten Anlage hin einladend öffnet, wird es ein täglich frisches und wechselndes Kuchenangebot und Kaffee geben, so dass das Verweilen zu einem kleinen Pläuschchen in angenehmer und gerade für die Bewohner heimeliger Atmosphäre ein paar kurzweilige Stunden verspricht. Die wunderschöne, große Sonnenterrasse mit Blick auf den Seerosenteich und den angelegten Wasserlauf wird das Café sicherlich schnell zu einem besonderen Treffpunkt in dieser mediterran angelegten Wohnanlage werden lassen. So kann die Anlauf- und Beratungsstelle – und gerade die Begegnungsstätte – schnell zu einem beliebten Treffpunkt der Espenauer und der ansässigen Vereine mit den Bewohnern werden.

Die Einbindung des Ehrenamtes spielt dabei eine besondere Rolle. So kann das Soziale Zentrum Espenau in das Gemeinwesen der Gemeinde Espenau integriert werden.   (phr)

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