Kasseler Bord könnte helfen

Senioren fordern barrierefreie Haltestellen

Barrierefrei: Das Foto zeigt den Buseinstieg an der Haltestelle Stadtmitte. Foto:privat/nh

Baunatal. Nicht alle Bushaltestellen in Baunatal sind barrierefrei - deshalb hat sich der Baunataler Senioren-Arbeitskreis dieses Thema jetzt auf die Fahne geschrieben.

Der Arbeitskreis will das städtische Programm „Barrierefreies Baunatal“ um den Schwerpunkt „Barrierefreie Haltestellen“ erweitern und hat aus diesem Grund einen Antrag beim Baunataler Magistrat gestellt.

„Durch den Einbau des Kasseler Sonderbords anstelle des normalen Bordsteins und dem Absenken des Busses, wird ein ebenerdiger Einstieg in den Bus ermöglicht“, erklärt Vorsitzender Wolfram Meibaum. „Dies baut Barrieren für Rollstuhlfahrer, Personen mit rollenden Gehilfen, gehbehinderten Menschen und für Eltern mit Kinderwagen ab.“ Deshalb sollen alle Haltestellen umgerüstet werden, so der Wunsch der Baunataler Senioren.

Für die Kosten müsste die Stadt Baunatal aufkommen. Die Kommune habe aber die Möglichkeit, beim Land Hessen über das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz einen Zuschuss zu beantragen, erklärt Sabine Herms, Pressesprecherin des NVV.

In Baunatal gibt es bereits barrierefreie Haltestellen, wie an der Kasseler Straße, am Rathaus und an der Haltestelle Stadtmitte.

Von Theresa Ziemann

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