Exner baut auf sozialdemokratische Tugenden und die Mitwirkung der Bürger

Bürgermeisterkandidat Klaus Exner setzt auf den Gemeinsinn

Wohnidylle: SPD-Kandidat Klaus Exner auf dem Balkon seines Elternhauses, in dem er mit seiner Frau Ingrid wohnt, mit Blick in die herrliche Landschaft des Fuldatales. Foto: Schräer

Fuldatal. Klaus Exner ist ein bodenständiger, in Fuldatal und hier speziell in seinem Heimatort Wilhelmshausen stark verwachsener Mensch. Er kennt die Kommune in- und auswendig. Schließlich ist der Verwaltungsfachmann seit 40 Jahren in die Entwicklung der Gemeinde eingebunden.

Und er setzte selber in die Tat um, was ein wesentlicher Punkt in seinem Wahlkampf für das Bürgermeisteramt ist: mitmachen, sich beteiligen und einsetzen für andere über das Private hinaus. In sozialdemokratischer Tradition, die der heute 56-Jährige bereits als junger Mensch vermittelt bekam. Schließlich bekleidete sein Vater als SPD-Mann das Ehrenamt des Ersten Beigeordneten im noch selbstständigen Dorf Wilhelmshausen.

Mit 18 Jahren trat Klaus Exner in die SPD ein. Soziale Themen gaben den Ausschlag für diesen Schritt. Ihm war wichtig, „auf der Seite der wirtschaftlich Schwachen zu stehen“. Und „Bildung sollte nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen“.

Zu dieser Zeit war Klaus Exner nach der mittleren Reife bereits zwei Jahre bei der Gemeinde Fuldatal beschäftigt. Im SPD-Ortsverein Wilhelmshausen wurde er ein Jahr später zum Schriftführer gewählt, „klar als Verwaltungsmensch“, sagt Klaus Exner.

Aber Politik ist nicht alles. Als Junge gewohnt, viel Zeit draußen und mit Freunden zu verbringen, sind Natur, Sport und Vereinsleben bis heute wichtige Aspekte im Leben des Klaus Exner. Tischtennis spielt er als Jugendlicher und auch jetzt wieder im Erwachsenenbereich beim TSV Wilhelmshausen. Unterbrochen wurde dies durch den Umstand, dass es im Ort keine Trainingsmöglichkeiten mehr gab, nachdem der Saal in der Gaststätte Fuldatal nicht mehr zur Verfügung stand.

Dies änderte sich wieder auch dank des Engagements von Klaus Exner. Der war um die Jahrtausendwende sowohl Vorsitzender des TSV mit 250 Mitgliedern als auch des Arbeitskreises Dorferneuerung. Bei Letzterem war der Um- und Ausbau des Dorfgemeinschaftshauses das zentrale Projekt. Nach dessen Abschluss gab es in Wilhelmshausen wieder Raum, um Platten aufzustellen, und der TSV bot wieder Tischtennis an.

Radfahren, Wandern und Skifahren, „wir sind Allrounder auf den Brettern“ – diese Hobbys teilt Klaus Exner mit seiner Frau Ingrid. Das Paar pflegt einen großen Freundeskreis: „Es lebt sich gut in Wilhelmshausen.“

Seine Erfahrungen würden auch die Arbeit eines Bürgermeisters Klaus Exner prägen. Der will die Fuldataler für mehr Mitwirkung gewinnen. Und damit dies gelingen kann, soll das Rathaus als Kundenzentrum und Dienstleister möglichst viele Informationen weitergeben, „damit die Bürger einen besseren Überblick bekommen“.

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