Sicherheit für alle

Baunatals Bürgermeister Manfred Schaub zu Tempolimit an Schule

Seit Herbst 2010 besteht auf der Baunataler Friedrich-Ebert-Allee in Höhe der Erich-Kästner-Schule (EKS) täglich von 7 bis 16 Uhr eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 Kilometer pro Stunde. Mancher Autofahrer fragt sich: Warum gilt dieses Tempolimit auf einer der Hauptachsen der Stadt auch in den Ferien? Unsere Redakteurin Ingrid Jünemann sprach darüber mit Baunatals Bürgermeister Manfred Schaub.

Herr Schaub, warum gilt das Tempolimit an der Erich-Kästner-Schule, das die Schüler schützen soll, auch in den Ferien?

Manfred Schaub: Das Tempolimit an der EKS ist nicht nur zum Schutz der Schüler eingerichtet worden. Auch in den Schulferien überqueren hier sehr viele Nutzer des Stadtparks, des Stadions und der anderen Sportstätten zu beiden Seiten der Fahrbahn die Friedrich-Ebert-Allee.

Darüber hinaus gibt es in kurzem Abstand zwei Überquerungshilfen für Fußgänger, auch deshalb sollen die Autos langsamer fahren.

Dennoch: Müssen sich Autofahrer nicht verkaspert vorkommen?

Schaub: Niemand wird verkaspert. Die Beibehaltung der Beschilderung sorgt vielmehr dafür, dass sich die Autofahrer an eine dauerhafte Beschränkung der Geschwindigkeit innerhalb einer bestimmten Zeit gewöhnen.

Kann man die Schilder nicht abmontieren oder wegklappbare anbringen?

Schaub: Technische Möglichkeiten gibt es. Die erscheinen aus den genannten Gründen aus Sicht der Verkehrsbehörde aber nicht sinnvoll.

Hat das Tempolimit schon etwas bewirkt, indem langsamer gefahren wird?

Schaub: Das Einhalten von Tempo 30 wurde an dieser Stelle bisher bei fünf Messungen von der Polizei kontrolliert. 120 Verstöße wurden festgestellt. Nach den Wahrnehmungen der Verkehrsbehörde wird aufgrund der Beschilderung aber schon langsamer gefahren. Archivfoto: Koch

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