Pilgergruppe der Kirchengemeinde Baunatal-Mitte absolvierte 5. Jakobsweg-Etappe

Singend in die Kathedrale

Einzug in das französische Conques: Die Baunataler Pilgerer erreichen erschöpft, aber glücklich das Ziel ihrer 13-tägigen Wanderung. Foto: nh

Baunatal/Conques. Strahlende Gesichter, Umarmungen und hin und wieder gar Tränen - der Einzug der 27 Pilger der Kirchengemeinde Baunatal-Mitte in das französische Conques war für die Wanderer auf der 5. Etappe des Jakobswegs ein ganz besonderer Moment. Bewegend war auch der Augenblick, als die Baunataler Gruppe mit blumengeschmückten Kreuz und dem Pilgerlied: „Meine Hoffnung und meine Freude“ auf den Lippen in die Kathedrale einzog. Die Gruppe, die 2009 in Würzburg gestartet ist, hat mit der Ankunft in Conques bereits 1350 Kilometer – also mehr als die Hälfte der Gesamtstrecke – zurückgelegt „.Auch wenn viele Abläufe des Pilgerns den Teilnehmern aus der Kirchengemeinde Baunatal-Mitte und anderen Orten Deutschlands bereits vertraut sind, bietet doch jede Etappe wieder neue Erlebnisse und Herausforderungen“, sagt Pfarrer Günter Törner.

Die Beschäftigung mit einem biblischen Text, diesmal dem Buch Jona aus dem Alten Testament, sei Ausgangspunkt für neue Erfahrungen, Auseinandersetzungen mit eigenen Themen oder anregenden Gesprächen untereinander gewesen. Besondere Höhepunkte auf dem Weg stellten die vielen romanischen Kirchen dar. „Fast schien es, als seien sie nur für uns gebaut worden“, berichtet Törner. Die Türen standen seien stets geöffnet gewesen. „Weit und breit gab es niemanden, der daran Anstoß genommen hätte, dass wir unseren täglichen Abendmahlsgottesdienst darin gefeiert haben. Der Gesang unserer Lieder wurde durch die wunderbare Architektur in hervorragender Weise unterstützt.“, sagt der Baunataler Pfarrer.

Zurück im Alltag

Nach Abschluss der Pilgertour gelte es, wieder zurückzufinden in den Alltag und die Erfahrungen wirken zu lassen. „Vom Pilgern kommt man nie so zurück, wie man losgegangen ist“, weiß Törner. (msx)

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