Neue Heizung, mehr Gemütlichkeit: Seniorenresidenz Haus Vellmar für 1,7 Millionen Euro renoviert

Sinnesgarten als Sahnehäubchen

Es sprießt auch im Winter: Der Sinnesgarten lockt mit Farben und Gerüchen. Im Sommer kann sogar geerntet werden.

Vellmar. Die Erwartungen älterer Menschen an ihre letzte Lebensphase haben sich geändert, weiß Christina Rönnfeldt, Direktorin der Seniorenresidenz Haus Vellmar am Rembrandtweg. Senioren wollen im Altersheim nicht mehr nur versorgt werden, sondern sich aktiv betätigen, Hobbys nachgehen und ein Gefühl von Heimat genießen. „Einige sind sogar fit am Computer“, sagt Rönnfeldt.

Das allein war schon Grund genug, das 23 Jahre alte Seniorenheim von Grund auf zu renovieren. „Das Haus ist in die Jahre gekommen“, erklärt Rönnfeldt. Seit einem Jahr wird das von der Medical-Senioren-Park-Gruppe betriebene Gebäude mit einem Aufwand von 1,7 Millionen Euro saniert. Investor ist die Familie Cymerman, der das Haus gehört und die auch die Medical-Park-Gruppe steuert.

Heller Anstrich

Die Arbeiten sind rechtzeitig vor Weihnachten auf der Zielgeraden: Die meisten Räume sind schon hell und frisch gestrichen, mit gemütlichen Sitzgelegenheiten und modernen Betten neu möbliert worden. Neue Tische und Stühle für die Aufenthaltsbereiche wurden gerade angeliefert. „Alles ist optimal auf den Geschmack der Senioren abgestimmt“, sagte Andrea Dißmann von der Senioren-Park-Holding in Essen. 20 weitere Seniorenzimmer in dem Vellmarer Haus würden noch renoviert.

Neben dem Austausch von Bodenbelägen, der Erneuerung und Erweiterung der Sanitäranlagen sowie Umkleiderräume der 130 Mitarbeiter und einem Anstrich der Fassade hat Familie Cymerman auch in die Haustechnik investiert. Ein modernes Blockheizkraftwerk im Keller soll für geringere Heiz- und Stromkosten sorgen.

Moderne Rufanlage

Das Gebäude wurde mit einer modernen Lichtruf- und Telefonanlage ausgerüstet. Funkrauchmelder in allen Zimmern sind mit der Brandmeldeanlage gekoppelt. Und rüstige Bewohner können nun auch am hauseigenen Computer im Internet surfen.

Gewissermaßen als Sahnehäubchen laden eine neue Terrasse und ein von gemauerten Hochbeeten gesäumter Rundweg zum Verweilen, Schauen und Schmecken ein: Im Sinnesgarten können die Bewohner sich an den Blumen und Pflanzen erfreuen und sogar im Sommer von Tomaten, Gurken oder Beeren kosten. Solche Eindrücke seien vor allem für die an Demenz erkrankten Bewohner wertvoll, sagt Direktorin Rönnfeldt.

Die Qualität der Betreuung halte man hoch. Gekocht werde in der eigenen Küche, drei Alltagsbegleiter geben den Senioren Anregungen für den Tag. (pdi)

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