Baunataler Ski-Club Schmandhasen hat in 21 Jahren durchgängig für Kuratorium gespendet

Ski-Club Schmandhasen: Schallmauer von 100.000 Euro im Visier

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Maibaum-Schoppen: Uwe Cordes (von links), Silvester Linge, Hendrik Nowak, Timo und Christina Siebert halfen und feierten mit.

Baunatal. Gute Nachricht für behinderte und bedürftige Menschen in Baunatal: Der Ski-Club Schmandhasen hat erneut 4444 Euro an Spenden für das Kuratorium Aktion für Behinderte eingeworben.

Schmandhasen-Chef Diethelm Gück übergab an Himmelfahrt in Großenritte unter dem Maibaum symbolisch diesen Betrag an Dirk Engels, den Vorsitzenden des Kuratoriums.

Damit hat der Ski-Club mit seiner in dieser Größenordnung für Baunataler Vereine einzigartigen Benefizaktion die 100.000-Euro-Schallmauer ins Visier genommen. Mehr als 98.000 Euro sind in 21 Jahren zusammengekommen.

Trio der guten Taten: Kuratoriumsvorsitzender Dirk Engels (von links) bedankte sich bei Martina Bahrke und Diethelm Gück für die erneute finanzielle Unterstützung.

„Das Geld bleibt bei Ihnen“, versprach Engels. Die Spende fließe an hilfsbedürftige Bürger der Kommune zurück. Neben Engels lobten auch Henry Richter, stellvertretender Stadtverordnetenvorsteher (SPD), und der Landtagsabgeordnete Timon Gremmels (SPD) das Engagement des Vereins. Die Schmandhasen verdienen die Spenden vor allem durch die Einnahmen aus der Schilderwerbung am Großenritter Maibaum.

Geschätzte 200 Besucher feierten mit den Schmandhasen erstmals am Vatertag und in abgespeckter Form das Maibaumfest. Wegen der Änderung des Baunataler Stadtfests, das normalerweise bereits an Himmelfahrt stattfindet, habe man kurzfristig entschieden, die Maifeier zu verlegen, sagte Martina Bahrke, die zweite Vorsitzende. Es werde immer schwieriger, bei den vielen Festen in Baunatal einen Termin zu finden. „Wir wollen uns ja nicht gegenseitig die Leute wegnehmen“, sagte sie.

Das aufwendige Aufstellen des Maibaums mit einem Kran haben sich die Schmandhasen diesmal gespart. Sie haben den Schilderbaum übers Jahr auf dem Großenritter Dorfplatz stehen gelassen. Das habe auch etwas mit Kosten zu tun, sagte Bahrke. (pdi)

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