Zur Geschichte der Firma Henschel und Vellmar-Wests – Vortrag in Johanneskirche

Skulptur zur Erinnerung

Bauarbeiten: Der Stadtteil Vellmar-West entsteht. hier ein Foto aus den 70er-Jahren. Archivboto: Breiter/nh

Vellmar. Vellmar-West ist nicht nur der jüngste Stadtteil der über 19.000 Einwohner zählenden Stadt an der Ahne, sondern auch seit seiner Entstehung in besonderer Weise mit dem ehemaligen Kasseler Großunternehmen Henschel verbunden.

Der Anfang der 1960er-Jahre entstandene Stadtteil an der Grenze zu Kassel diente vielen Beschäftigen des Traditionsunternehmens als Wohnort.

Längst gibt es die Firma Henschel nicht mehr, doch einiges erinnert heute noch an den damals größten Arbeitgeber in der Region, der zeitweise mehr Beschäftigte hatte als der VW-Konzern in Baunatal heute. Die Namen Sophie-Henschel-Straße und Rheinstahlring erinnern heute in Vellmar an die Blütezeit von Henschel.

Auch eine 1998 von der Kasseler Bildhauerin Karin Bohrmann-Roth gestaltete Bronze-Skulptur zeugt von der großen Geschichte des Unternehmens, das über Jahrhunderte mit dem Bau von Lokomotiven, Lastwagen, Flugzeugen und Rüstungsgütern bis hin zum ICE weltweit bekannt wurde.

Stadtteil: Der in den 1960-er Jahren entstandene Vellmarer Stadtteil-West ist mit der wechselvollen Geschichte des ehemaligen Kasseler Großunternehmens Henschel verbunden. Das unterstreicht die 1999 errichte Skulptur von Karin Bohrmann-Roth. Foto: Brandau

Doch was wissen die heutigen Bewohner des Stadtteils noch vom Mythos Henschel? Diesem Thema hat sich die Männergruppe der evangelischen Johanneskirche in Vellmar-West angenommen und einen Fachmann eingeladen, der mit einem Vortrag zum Thema Henschel informieren möchte. Referent Helmut Weich, Mitglied des technischen Vorstandes des Kasseler Henschel-Museums, wird am Mittwoch, 23. Januar, um 20 Uhr auf Einladung des Männertreffs aus der wechselvollen Geschichte des Kasseler Großunternehmens in der Johanneskirche berichten. Anmeldungen sind nicht erforderlich, der Eintritt ist frei. (pwb)

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