Gewaltige Ausmaße: SMA-Neubau am Sandershäuser Berg wächst

Die Halle wächst: Unser Luftbild zeigt die SMA-Baustelle am Sandershäuser Berg. Die neue Halle ist 23 000 Quadratmeter groß, das entspricht der Größe von dreieinhalb Fußballfeldern. Im Vordergrund ist die Autobahn 7 von Kassel nach Göttingen zu sehen, oben rechts ein Teil der Erweiterungsfläche.

Niestetal. 400 Menschen sollen ab Oktober im SMA-Neubau direkt neben der A7 defekte Wechselrichter reparieren und für einen reibungslosen Service sorgen.  Seit vergangenem Herbst wächst die Halle in die Höhe.

Wegen Frost und Feuchtigkeit konnte im Winter nur eingeschränkt gebaut werden. Trotzdem liege man im Zeitplan, sagt SMA-Sprecherin Susanne Henkel, Ende Mai solle der Rohbau fertig sein.

Was der Gebäudekomplex kostet, verrät SMA nicht. Man mache keine Angaben über die Höhe der Investition, sagt Henkel. Nach früheren Angaben will SMA am Sandershäuser Berg 120 Mio. Euro investieren und bis zu 2500 Arbeitsplätze schaffen.

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Die Ausmaße der neuen Halle sind gewaltig: Mit 23.000 Quadratmeter Fläche wird sie so groß wie dreieinhalb Fußballfelder. Der Bau ist eingeschossig geplant, außen herum wird es ein Galeriegeschoss mit Büros geben. Das Gebäude wird nach neuesten Standards aus Beton, Stahl, Glas und Holz errichtet. Die Lohfeldener Firma Isofloc wird für eine hochwertige Dämmung sorgen. Die Bauweise entspricht in etwa der Fabrik, die SMA im Jahr 2009 an der Dresdener Straße in Kassel eröffnet hat.

Als Weltmarktführer will der Wechselrichter-Hersteller ökologische Zeichen setzen. So soll sich der SMA-Standort am Sandershäuser Berg – wie bereits die Solar-Akademie neben der Firmenzentrale in Sandershausen – komplett selbst mit Strom versorgen. Dazu wird auf dem Hallendach eine Solaranlage montiert, hinzu kommt eine Freiflächenanlage mit Solarpaneelen. Auch Windkraft soll zur Stromerzeugung eingesetzt werden.

Der SMA-Neubau am Sandershäuser Berg

SMA hat an dem neuen Standort eine 20 Hektar große Fläche zur Verfügung (30 Fußballfelder). Dort sollen je nach Bedarf weitere Gebäude entstehen. Zurzeit wird neben der Baustelle in östlicher Richtung eine Erweiterungsfläche vorbereitet. Der Boden wird planiert und verdichtet, um die Tragfähigkeit zu erhöhen. Für 2012 ist der Bau eines Verwaltungsgebäudes mit Kantine geplant. 350 Mitarbeiter sollen hier dann arbeiten.

Von Holger Schindler

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