Kommentar zu Büro-Containern bei SMA: "Mangelnde Transparenz"

Holger Schindler über die Geheimniskrämerei der SMA-Führung

Niestetal. Die Büro-Container der Firma SMA an der Hannoverschen Straße in Sandershausen sind kein schöner Anblick. Mitarbeiter beklagten jetzt auch die schlechten Arbeitsbedingungen in den Räumen. Ein Kommentar von HNA-Redakteur Holger Schindler zur Geheimniskrämerei der SMA-Führung.

Die Solarfirma SMA brüstet sich gern als Weltmarktführer in Sachen Wechselrichter. Mit Recht, auf technischem Gebiet sind die Niestetaler spitze. Und auch mit ihrer Unternehmenskultur hat die Firma gepunktet. So wurde der SMA-Vorstand mit dem Deutschen Fairness-Preis ausgezeichnet für seine kooperative Unternehmensführung.

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Das war im Jahr 2008. Doch was ist – sechs Jahre danach– daraus geworden? Dem Vernehmen nach werden Mitarbeiter von der Geschäftsleitung aktuell gewarnt, Themen rund um SMA in der Öffentlichkeit zu thematisieren.

Das leistet einem Klima der Angst Vorschub. Hier scheint die Solar-Krise deutliche Spuren auch bei dem Vorzeigeunternehmen SMA hinterlassen zu haben.

Die Transparenz lässt bei der Solarfirma zu wünschen übrig. Warum sonst wird Kritik am Zustand einiger Büro-Container zum Betriebsgeheimnis hochstilisiert? Das hat SMA nicht nötig, ein Weltunternehmen sollte souveräner mit Kritik umgehen. hol@hna.de

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