Kann Unternehmen Jahresprognose von Ende Juli aufrechterhalten?

SMA legt am Donnerstag Neun-Monats-Zahlen vor

Niestetal. An diesem Donnerstag werden die mit Spannung erwarteten Neun-Montats-Zahlen des kriselnden Niestetaler Solartechnik-Herstellers veröffentlicht. Analysten sind sich nicht einig, wie das dritte Quartal gelaufen ist und ob SMA die jüngste, nach unten korrigierte Jahresprognose von Ende Juli aufrechterhält.

Seinerzeit hatte das Unternehmen einem Umsatz von nur noch 850 bis 950 Mio. Euro sowie einen Verlust von bis zu 45 Mio. Euro in Aussicht gestellt.

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Im ersten Halbjahr 2014 hatte SMA einen Umsatzeinbruch 26 Prozent auf 341,2 Mio. Euro und einen Verlust von bei 44,9 Mio. Euro erlitten. Sollte diese negative Entwicklung in den vergangenen drei Monaten angehalten haben, dürfte sich der Umsatz bei 500 bis 600 Mio. Euro eingependelt haben. Und sollte dies so sein, dürfte auch die gekappte Jahresprognose nicht zu halten sein.

Wie berichtet, will sich SMA bis Ende 2015 von 600 seiner 5000 Beschäftigten trennen. Die meisten im Inland, wo 3500 Menschen beschäftigt werden.

Derweil dümpelt der Aktienkurs bei 19 Euro, also weit entfernt vom Ausgabekurs von 47 Euro vor gut sechs Jahren und erst recht vom Höchststand von 106,70 Euro im Oktober 2010. (jop)

Über die aktuellen Zahlen informieren wir Sie am Donnerstag.

Die Unternehmensgeschichte von SMA:

SMA: Die Geschichte des Unternehmens in Bildern

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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