Über 300 Besucher bei Kleiderbörse der Rotznasen in Helsa

Socke bis Kinderwagen

Voll bepackt: Luisa Nitschke (10, von links), Yvonne Galonska mit ihren Töchtern Leonie (7) und Kim (4) und Sonja Nitschke vom Verein Rotznasen schauten sich viele Sachen an. Foto:  Grigoriadou

Helsa. „Natürlich gibt es auch mal neue Sachen, aber die Kinder wachsen so schnell aus ihren Klamotten raus, dass es sich lohnt, zur Kleiderbörse zu gehen“, sagt Yvonne Galonska. Die Großalmeroderin besuchte mit ihren beiden Töchtern Leonie (7) und Kim (4) die 25. Kleiderbörse des Vereins Rotznasen in Helsa.

Insgesamt 6500 Artikel

Über 300 Besucher stöberten zwischen 6500 Artikeln am Jubiläumstag der Kleiderbörse. Von der Socke bis zum Kinderwagen findet man alles, sagen die Rotznasen-Mitglieder und lachen, während sie fleißig Hosen, Röcke, Kleider, Unterwäsche, Jacken und Schneeanzüge sortieren. In der oberen Etage des Gemeindehauses gibt es eine Spielzeugabteilung, die einem Kinderparadies gleicht. Draußen steht unter einem großen Zelt Silke Koldewey. Sie ist die Vereinsvorsitzende und berät Eltern bei Fragen zu Babysitzen, Kinderwagen und Fahrrädern.

Wie aber kam es zur mittlerweile sehr beliebten Kleiderbörse? „Die Idee kam in einer Krabbelgruppe“, sagt Silke Koldewey. „Und seitdem steigern wir uns im Verkauf, aber auch in der Annahme von Artikeln.“ Wichtig sei die Qualität. Darauf werde penibelst geachtet, erklärt Silke Koldewey.

Die erste Kleiderbörse fand am 11. März 2000 statt. Anfangs gaben etwa 70 Kunden ihre Artikel ab. Auch das hat sich mit den Jahren mehr als verdoppelt. Immer beliebter wurde in den vergangenen Jahren Kleidung für den Sandkasten.

Spenden für Kinder

Etwas hat sich aber nicht verändert. „15 Prozent der Einnahmen kommen Kindern zugute“, sagt Koldewey. Dabei spiele es keine Rolle, ob im eigenen Ort gespendet wird oder international. (pgr)

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