Parlament einstimmig für gemeinsames Gewerbegebiet mit Guxhagen an der A7

Söhrewald beteiligt sich

Michael Steisel

Söhrewald. Die Gemeinde Söhrewald ist zu einer Beteiligung an dem von der Gemeinde Guxhagen geplanten interkommunalen Gewerbegebiet auf der Ellenberghöhe an der Autobahn 7 grundsätzlich bereit. Das hat die Gemeindevertretung mit den Stimmen aller Parteien beschlossen.

Für Söhrewald bestehen nach dieser in die Zukunft weisenden Entscheidung gute Aussichten, trotz seiner autobahnfernen und topografischen schwierigen Lage an der Entwicklung von bis zu 65 Hektar Gewerbeflächen beteiligt zu werden. Mit im Boot ist auch die Gemeinde Körle.

Steisel: Gute Chance

„Das ist eine gute Möglichkeit, die Einnahmen unserer Gemeinde zu verbessern und den Haushalt zu konsolidieren“, sagte Bürgermeister Michael Steisel (SPD) im Anschluss an das Votum des Parlaments. Söhrewald habe jetzt die Chance, das vor Ort nicht ausgeschöpfte Kontingent an zulässigen Gewerbeflächen in das interkommunale Gewerbegebiet in Guxhagen einzubringen.

Zweckverband gründen

Wenn absehbar sei, wie die Förderung ausfällt und der planungsrechtliche Rahmen feststehe, könnte man konkrete Schritte für die Gründung eines Zweckverbands einleiten, sagte Steisel. Über das finanzielle Engagement konnte Michael Steisel noch keine Aussage treffen. Denkbar sei, so der Verwaltungschef, dass Investoren die Erschließung übernehmen.

Bis zu 60 Hektar

Zunächst werde die Gemeinde Guxhagen die Förderanträge stellen und den organisatorischen Rahmen für das weitere Vorgehen erarbeiten. Für Söhrewald sei es wichtig, dabei zu sein, sagte der Bürgermeister, finanzielle Verpflichtungen ergeben sich für die Gemeinde noch nicht.

Das für eine Umwandlung ausgewählte Areal an beiden Seiten der A7 bei Guxhagen besteht aus drei Teilflächen. Zunächst soll ein 20,6 Hektar großer Bereich westlich der Autobahn erschlossen werden. Dafür hat die Gemeinde Guxhagen bereits ein Erschließungskonzept erarbeiten lassen. In weiteren Schritten können später noch zwei ebenso große Flächen zu beiden Seiten der Autobahn hinzukommen. Die Gesamtfläche würde sich damit auf über 60 Hektar vergrößern. (ppw) Archivfoto: Schachtschneider/nh

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