Verbindung zwischen Ortsteilen Wattenbach und Eiterhagen

Landkreis Kassel und Gemeinde Söhrewald stecken 14.700 Euro in Radweg

Söhrewald. Die Radwegeverbindung zwischen den Söhrewälder Ortsteilen Wattenbach und Eiterhagenverbindung zwischen den Söhrewälder Ortsteilen Wattenbach und Eiterhagen wurde verbessert.

Für die Arbeiten am Grundweg hatte der Landkreis Kassel gut 8500 Euro zur Verfügung gestellt, rund 6200 Euro steuerte die Gemeinde bei. „Das ist ein Schlüsselweg in der Söhre“, sagt Bürgermeister Michael Steisel (SPD). Nicht nur für Einheimische, sondern auch für Touristen sei er von Bedeutung.

Etwa einen Kilometer lang ist das Stück, das jetzt ausgebessert wurde. Die Banketten am Weg sind jetzt deutlich flacher als vorher. Nun könne sich kein Wasser mehr auf dem Weg sammeln und ihn auswaschen, sagt Steisel. Das Wasser kann in die angrenzenden Wiesen ablaufen. Auch ist der Radweg jetzt auf der kompletten Breite befahrbar. „Bisher gab es Höhenunterschiede von bis zu 15 Zentimetern“, sagt Dirk Formann von der Gemeinde Söhrewald. Für Radfahrer sei das kaum zumutbar gewesen. Es wurde Kalkschotter aufgebracht, nach dem Winter solle eine Walze darüber rollen und den Weg so komplett ebenerdig machen. Der Weg führt unter anderem zum Fernradweg R1 (Fuldaradweg).

Mehr Hilfe

Die finanziellen Mittel der Gemeinde seien begrenzt, sagt Steisel. Das Geld, um dieses Teilstück wieder in Ordnung zu bringen, hätte die Gemeinde allein nicht gehabt. Deshalb ist er dankbar für die Unterstützung durch den Landkreis. Der hilft derzeit fahrradfreundlichen Kommunen mit insgesamt 50 000 Euro für kleinere Arbeiten oder Planungen.

Seit anderthalb Jahren ist der Kreis auch Mitglied der AG Nahmobilität Hessen, die das Land ins Leben gerufen hat. Die Hoffnung ist, dass auf diesem Weg weitere Projekte in Nordhessen angestoßen werden können, sagt Uwe Koch, Leiter des Fachdienstes Verkehr beim Landkreis. Nicht nur teure Großprojekte in Südhessen sollten gefördert werden, wünschen sich Steisel und Koch. Sie wollen, dass auch die Region im Norden Hessens nicht vergessen wird. „Man muss nicht immer viel Geld ausgeben“, sagt Steisel. Aber dabei solle das Land den Kommunen und Kreisen helfen.

Weitere Infos über die Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität Hessen gibt’s online auf www.mobileshessen2020.de

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