Söhrewalderin vereitelte Betrugsversuch

Söhrewald. Einen dreisten Betrugsversuch hat eine Söhrewalderin in der vergangenen Woche vereitelt. Unbekannte hatten per Post einen Nachnahmebrief an die Frau in Eiterhagen geschickt.  Beleglose Zustellung nennt sich das Verfahren, bei dem der Zusteller an der Haustüre das Geld kassiert.

Der Postbote sollte 250 Euro von der Adressatin in Empfang nehmen. Doch die weigerte sich, das Geld zu bezahlen und verweigerte die Annahme des Briefs. Begründung: Sie habe nichts bestellt. Stattdessen meldete sich die Eiterhagenerin beim Polizeirevier Ost und erstattete Anzeige.

Verbraucherschutzbund

Als Absender stand der Deutsche Verbraucherschutzbund, Willy-Brandt-Allee 31a in 23554 Lübeck auf dem Brief. Wenn man diese Institution im Internet sucht, findet man zahlreiche Betrugswarnungen.

„Die Frau hat sich richtig verhalten“, sagte Polizeisprecherin Sabine Knöll der HNA. „Wer nichts bestellt hat, sollte auch nichts bezahlen.“ Die Polizei ermittelt jetzt wegen des Verdachts des Betrugs. Es handele sich um eine bundesweite Masche. In Nordhessen sind der Polizei bisher allerdings keine weiteren Fälle bekannt. (hog)

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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