Windpark Söhrewald/Niestetal bekommt drei neue Gesellschafter

Bürger mit dabei: Vier Energiegenossenschaften sind künftig Teilhaber der Windkraftanlagen in der Söhre und auf dem Sandershäuser Berg bei Niestetal. Foto: Schindler

Söhrewald / Niestetal /Kassel. Der von den Städtischen Werken Kassel Ende 2013 in Betrieb genommene Windpark Söhrewald/Niestetal erhält schon bald weitere Gesellschafter.

Mitte des Monats erwerben die Gemeinde Fuldabrück, die Waldhessische Energiegenossenschaft aus Wildeck (Landkreis Hersfeld-Rotenburg) und die Thüga Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG (Hamburg) Anteile an den insgesamt sieben Windrädern am Warpel und auf dem Sandershäuser Berg. Das teilten die Städtischen Werke mit. Nach Angaben des Unternehmens halten die insgesamt zehn Teilhaber 74,8 Prozent der Anteile an der Windparkgesellschaft, zu der auch eine Freiland-Fotovoltaikanlage am Standort Niestetal gehört.

Mit den drei Neueinsteigern schließe sich der Kreis der Anteilseigner, erklärte Werke-Sprecherin Heidi Hamdad. Von Beginn an sei es das Ziel des kommunalen Versorgungsunternehmens gewesen, bis zu dem nunmehr erreichten Wert Geschäftsanteile abzugeben. Fuldabrück ist die einzige Kommune unter den Gesellschaftern. Ihren 3,73-prozentigen Anteil an der Windpark-Firma lässt sich die Gemeinde rund 500 000 Euro kosten. Größter Anteilseigner nach den Städtischen Werken ist mit 24,93 Prozent die Genossenschaft Bürger-Energie Kassel und Söhre. Mit im Boot sind außerdem die Energiegenossenschaften Niestetal und Kaufunger Wald, die Stadtwerke Bad Sooden-Allendorf, Eschwege und Witzenhausen sowie die Gemeindewerke Lohfelden. Über die Energiegenossenschaften sind laut Werken mittlerweile gut 1000 Menschen in Nordhessen an dem Windpark beteiligt. Zurzeit errichtet das Unternehmen weitere Anlagen auf dem Rohrberg bei Helsa.

Infos: www.wp-sn.de

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