SMA Solar in Niestetal

SMA-Zahlen trotz Gewinneinbruchs besser als erwartet

Niestetal/Kassel. SMA verkraftet die Branchenkrise besser als alle anderen Unternehmen. In den ersten drei Monaten blieb der Umsatz mit 1,2 Milliarden Euro nahezu konstant. Allerdings sank das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) kräftig um fast 35 Prozent auf 116 Millionen Euro.

Gemessen am Absatzplus lag der Ergebnisrückgang sogar bei über 40 Prozent.

SMA im Regiowiki

Unterm Strich bleibt ein Reingewinn von 81 Mio. Euro - ein Minus von knapp 36 Prozent gegenüber den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres. Analysten und Branchenkenner hatte deutlich schlechtere Zahlen erwartet. Die Ergebnisentwicklung zeigt den rasanten Preisverfall auch bei Solarwechselrichtern, den technischen Herzstücken von Fotovoltaik-Anlagen. Sie wandeln den in Fotozellen gewonnenen Gleich- in netztauglichen Wechselstrom um.

An seiner Jahresprognose von 1,3 bis 1,5 Milliarden Euro Umsatz und einem Ebit von 100 bis 150 Mio. Euro hält SMA angesichts der verhältnismäßig guten Neunmonatszahlen fest. Ebenso an seiner Vorhersage für das kommende Jahr. Angegepeilt wird ein Umsatz von 900 Mio. bis 1,3 Mrd. Euro sowie "einen im besten Fall ausgeglichenes Ergebnis" an. Schon vor zwei Wochen hatte das Niestetaler Unternehmen in einer Gewinnwarnung einen operativen Verlust für 2013 nicht ausgeschlossen. (jop)

Fotostrecke: Die Unternehmengeschichte von SMA

SMA: Die Geschichte des Unternehmens in Bildern

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