Oberhalb von Elgershausen sollen Fotovoltaikmodule auf einer Fläche von 4,5 Hektar aufgestellt werden

Solaranlage: Bürger können mitmachen

Die Gemeinde Schauenburg ist bei der Ansiedlung alternativer Energien auf dem Vormarsch: Sie will nicht nur einen weiteren Akzent mit einem neuen Windpark bei Elmshagen setzen. Geplant ist zudem ein Solarpark bei Elgershausen. Auf einer Fläche von 4,5 Hektar soll neben der Autobahn 44 eine Fotovoltaik-Freianlage entstehen. Mit großer Mehrheit verabschiedete das Parlament jetzt zunächst den Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan.

Bürgermeisterin Ursula Gimmler (CDU) warb in der Parlamentssitzung für das Projekt. Schauenburg habe dann mehrere Windkraftanlagen, einen Solarpark, zwei Biogasanlagen sowie zahlreiche private Solaranlagen zu bieten. „Das ist ein gesunder Mix.“ Anzustreben sei, so die Bürgermeisterin, dass sich die Gemeinde irgendwann von anderen unabhängig mit Energie versorgen könne.

Nach Angaben der Bürgermeisterin steht ein Investor bereits in den Startlöchern. Dieser wolle den Solarpark als Bürgerprojekt anbieten. Sprich: Jeder Schauenburger kann sich finanziell an der Anlage oberhalb von Elgershausen beteiligen.

Die Solarmodule sollen eine Leistung von 2,3 Megawatt bringen. Die Fläche, die sich auf beiden Seiten der Autobahn 44 oberhalb der Wilhelmshöher Straße entlangzieht, soll mit der Bauleitplanung der Gemeinde nun zunächst untersucht werden. Insbesondere sollen nun Belange des Umweltschutzes sowie die Auswirkungen auf die Autobahn geprüft werden, heißt es aus dem Schauenburger Rathaus.

Bisher wurde das Gelände zwischen Anschlussstelle Kassel-Wilhelmshöhe und dem Ort Elgershausen landwirtschaftlich genutzt. Auch ein Stück Wald sei von dem Projekt betroffen, so die Bürgermeisterin. (sok)

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