Firma LET baut in Dörnhagen neue Halle mit Ausstellungsraum – 35 Arbeitsplätze

Solarbetrieb zieht um

Noch viel zu tun: Die Firma LET will Ende des Jahres in den 1100 Quadrameter großen Gebäudekomplex einziehen, der zurzeit am Glockenhofsweg in Dörnhagen ensteht. Baggerfahrer Peter Schrammel (Foto) hat bis dahin noch viel Arbeit. Fotos: Ziemann/nh

Fuldabrück. Die Firma LET-Solarstrom zieht um – von Guxhagen nach Dörnhagen in den Glockenhofsweg. Ende des Jahres soll der Betrieb, der seinen Schwerpunkt auf alternative Energien legt, mit 35 Mitarbeitern in den 1100 Quadratmeter großen Gebäudekomplex einziehen.

Firmeninhaber Lars Löwer verspricht sich von dem Umzug, künftig kundenorientierter arbeiten zu können. „Weil die Büroräume und das Lager nun an einem Standort sind, können wir 95 Prozent der geforderten Ersatzteile vor Ort haben, ohne sie erst bestellen zu müssen“, sagt Löwer. „Im Störungsfall ist das für den Kunden von großem Vorteil.“

Das eine Millionen teure Bauprojekt bringt noch mehr Vorteile. Hinter dem Hauptgebäude ist ein 40 Quadratmeter großer Schauraum entstanden, in dem alle angebotenen Energieanlagen in Betrieb sein werden. „So können sich die Kunden alles anschauen, was es im Moment im Heizbereich gibt und vor dem Kauf besser entscheiden, ob eine Ölheizung oder eher ein Pelletofen für sie in Frage kommt.“ Auch Fotovoltaikanlagen mit Wechselrichtern und Solarmodulen werden gezeigt.

Außerdem soll ein Schulungsraum für Infoveranstaltungen im Gebäude integriert werden. Bisher sei das aus Platzgründen nicht möglich gewesen.

Etwa fünf neue Arbeitsplätze sollen durch den Standortwechsel geschaffen werden.

Bis der neue Firmensitz fertig ist, gibt es noch einiges zu tun: Auf dem Dach des Gebäudes wird eine 160 Kilowatt starke Fotovoltaikanlage installiert. Außerdem müssen die Außenwand verkleidet, die Heizungsanlage installiert und der Innenausbau fertig gestellt werden.

Nun seien noch etwa 4000 Quadratmeter Bauplatz zwischen Rathaus und Tankstelle in Dörnhagen übrig, teilt Willi Eurich, Bauamtsleiter der Gemeinde Fuldabrück, mit. „Ein kleiner Teil neben dem Rathaus gehört der Gemeinde, der Rest ist in privatem Besitz“, sagt Eurich.

Von Theresa Ziemann

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