Alternative zu giftigen Kerosinleuchten – Gottesdienst in Baunatal für „Brot für die Welt“

Solarlampen besser für Indien

Üben den Stocktanz: Salome Shindhe (rechts) zeigte den Besuchern, wie man traditionell indisch tanzt. Foto: C. Hartung

Baunatal. „Ohne Licht ist es gefährlich bei uns. Schlangen und Skorpione lauern in der Dunkelheit“, sagte der indische Pfarrer Paul Shindhe.

Am Sonntag fand in der Stadthalle Baunatal ein Familiengottesdienst der evangelischen Kirchengemeinden zugunsten der Aktion „Brot für die Welt“ statt.

Hilfe für 180 Dörfer

Zahlreiche Weihnachtssterne und ein großer Adventskranz zierten den Saal. Gesammelt wurde diesmal für 180 Dörfer im Bundesstaat Karnataka in Indien, dessen Bewohner Solarlampen, anstatt der bisher genutzten giftigen Kerosinlampen, erhalten sollen.

Durch den Gottesdienst, welcher den Namen „Licht ist in der kleinsten Hütte“ trug, führten Dirk Muth und sein Team, sowie der indische Pfarrer Paul Shindhe. Bezirkskantorin Angelika Großwiele begleitete die Gäste beim Singen von kirchlichen Liedern auf dem Klavier.

Der Spatzenchor der Jugendmusikschule in Baunatal verzückte die rund 300 Gäste in der Halle mit Gesang und in einem kleinen Theaterstück zeigten die Akteure die Unterschiede zwischen dem Umgang mit Licht und Strom im deutschen und indischen Alltag.

Seit etwa 30 Jahren findet der Familiengottesdienst am ersten Advent statt. (phc)

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