Messe bot Bundeswehr-Abgängern neue Perspektiven

Soldaten auf Jobsuche

Informierte sich: Andy Hohmann auf der Messe des BFD. Foto: Habich

Baunatal. Stabsunteroffizier Andy Hohmann steht am Tisch des Bundesnachrichtendienstes (BND): Eine Karriere beim Geheimdienst kann der Soldat sich theoretisch vorstellen, doch auch andere Stände sind interessant. Nach acht Jahren bei der Bundeswehr läuft Hohmanns Verpflichtung im kommenden Jahr aus. Jetzt will sich der 25-Jährige darüber informieren, wie es beruflich weitergehen könnte. Mit weiteren Soldaten vom Standort Frankenberg besucht er die Messe „Perspektive 2011“ in Baunatal. 66 Firmen bieten dort Aus- und Weiterbildungen oder Arbeitsplätze für Soldaten an, deren Zeitverträge bei der Bundeswehr auslaufen.

Veranstalter der Messe ist der Berufsförderungsdienst des Kreiswehrersatzamtes (BFD). „Wir wollen, dass unsere Leute in die Arbeitswelt eingegliedert werden“, sagt Michael Milbredt, Leiter des BFD. Er ist zufrieden, denn die Messe ist seit dem vergangenen Jahr gewachsen. Zehn Firmen mehr sind diesmal dabei, die Besucherzahl schätzt Milbredt auf 450 bis 500.

Arbeitgeber, die gezielt um Bundeswehrsoldaten werben, kämen häufig aus dem Sicherheitsbereich oder dem Bereich Transportwesen, sagt Milbredt. Vertreten sind aber auch Versicherungen, Fachschulen und Handwerkerschaften.

Andy Hohmann könnte sich neben der Arbeit als Geheimdienstler auch eine Stelle im Computerbereich vorstellen. Bei der Bundeswehr hat der junge Mann eine Ausbildung zum IT-System-Kaufmann gemacht. „Spaß machen und abwechslungsreich sein“ sollte die Arbeitsstelle, die Hohmann sich wünscht. Und noch etwas spielt eine Rolle: „Ich habe Familie in Brandenburg und hoffe, dort etwas zu finden.“

Von Irene Habich

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