Mehr als 1500 Radler genossen in der Söhre und an der Losse das warme Wetter

Sonnenbad für Pedalritter

Auf Pirsch zu den unbekannten Ecken Niederkaufungens: Reinhard Böth (Vierter von links) führte Reimund Brückmann, Jürgen Heinemann, Doris Hempfling, Franz Dins, Lukas Beyer und Elke Heinemann (von links) auf zwei Rädern hin. Fotos: Dilling

Kaufungen. Der Start am Morgen war etwas verhalten. Doch ab Mittag wagten sich immer mehr Radler auf die Strecke zwischen Losse, Kaufunger Wald und Söhre: Schätzungsweise mehr als 1500 Radler genossen am Sonntag bei der vom Kirchenkreis Kaufungen organisierten Umweltaktion „Mobil ohne Auto“ die Sonne und das Programm.

Am frühen Nachmittag saßen viele Radler und solche, die es noch werden wollen, beim ökumenischen Gottesdienst dicht gedrängt am Merten-Jäger-Brunnen, der an diesem Tag Konkurrenz bekommen hatte: An der Kontrollstelle ließ ein von Fotovoltaik angetriebenes Mini-Mühlrad das Wasser plätschern.

Während viele Radler nach dem Gottesdienst weiter auf der für den Autoverkehr gesperrten Bundesstraße 7 nach Kaufungen radelten, hatten Ralf und Angela Pflume aus Helsa ihr Pensum, einen 32 Kilometer langen Rundkurs, schon geschafft. Sie gehörten zu den Hardcore-Radlern, die die Mountainbike-Strecke durch den Wald zwischen Wellerode und Eschenstruth wählten. „Die war sehr gut ausgeschildert und nur ein bisschen matschig“, sagte Ralf Pflume.

Rudi Roy, Radwegbeauftragter des Landkreises, machte ebenfalls mit einigen Freunden in Helsa Station. „Das ist eine schöne Strecke mit Radwegen, die man sonst kaum fährt“, lobte Roy.

Radspektakel "Mobil ohne Auto" an Losse und Söhre

In Niederkaufungen sammelte Reinhard Böth Radfahrer, die sich gern mal die verborgenen Stellen des Dorfes anschauen möchten. „Kennen Sie das Kaufunger Loch?“, fragte er Neugierige. Wer es wissen wollte, schloss sich mit seinem Drahtesel Böth an. Uwe und Miriam Diederich winkten ab: Sie wollen schnell nach Eschenstruth zurück, wo der Fernseher mit der Übertragung der Fußball-Europameisterschaft wartete. Das passende Zubehör hatte die Familie in Vollmarshausen bei einer Rast gewonnen: Deutschland-Flagge, Stirnband und Girlanden.

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