Sechste Klassen der Söhreschule beschäftigten sich mit Somalia – Projektwoche und Spendenaktion

Sonnenofen und afrikanische Tänze

Großer Einsatz: Schüler des 6. Jahrgangs der Söhreschule sammelten im Rahmen einer Projektwoche mehr als 2000 Euro für die Menschen in Somalia. Mit auf dem Bild mit den Schülerinnen und Schülern sind Rektor Volker Müller (rechts), Lehrerin Miriam Würth-Kresevljak (Dritte von links) und Tobias Sommer (Vierter von rechts) von der Gemeinde Lohfelden. Foto: Wohlgehagen

Lohfelden. „Leben, Land und Leute in Somalia“, so lautete das Thema einer Projektwoche für die Schüler des 6. Jahrgangs der Söhreschule, die jetzt mit einer Spende zugunsten der hungernden Menschen in dem ostafrikanischen Staat abgeschlossen wurde.

Die Schülerinnen und Schüler haben für diesen Zweck exakt 2082,14 Euro zusammenbekommen. Dieser Betrag geht jetzt über den Kinder- und Jugendbeauftragten der Gemeinde Lohfelden, Tobias Sommer, an die Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“.

Die Klassen gingen beim Geld sammeln ganz unterschiedlich vor. Eine Klasse kehrte Müll am Bürgersee. Dafür gab es 300 Euro vom Bürgermeister, die ungekürzt in den Spendentopf wanderten.

Andere Schüler verkauften Batiktücher oder gingen mit der Sammelbüchse von Haus zu Haus. Es gab auch Klassen, die Flohmärkte organisierten und den Überschuss für die Somalia-Hilfe einsetzen. Ein Beitrag kam auch von der Bücherei, wo junge Leser um eine Spende für Somalia gebeten worden waren. „Ihr seid ein Vorbild für die Gesellschaft, die Erwachsenen ziehen den Hut vor euch“, sagte die Ideengeberin, Lehrerin Miriam Würth-Kresevljak, bei der der Spendenübergabe.

Frau Würth erinnerte auch an die inhaltliche Mitarbeit am Somalia-Projekt: Die Schüler studierten afrikanische Tänze ein, erstellten eine Zeitung und haben mit Sonne gekocht.

Eine von den Sechstklässlern gestaltete Präsentation über Somalia kann noch bis Weihnachten in den Räumen

der Gemeinde- und Schulbibliothek besichtigt werden.

Der Jugendbeauftragte Tobias Sommer dankte den Schülern für das große Engagement und Rektor Volker Müller für die Förderung der Aktion. (ppw)

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