Benefizkonzert des Musiker-Ehepaars Bertha Casares-Lendle und Wolfgang Lendle

Spanische Klänge für Sambia

Informationen über das Hilfsprojekt: Mechthild, Gudrun und Ulrich Schlottmann (von links) stellten den Besucherinnen Dr. Stefanie Jorken und Gabriele Bragener die Arbeit der Sambiahilfe vor.

AHNATAL. Das international bekannte Musiker-Ehepaar Bertha Casares-Lendle und Wolfgang Lendle aus Ahnatal hat bei seinem Benefizkonzert zugunsten der Ahnataler Sambiahilfe die Erwartungen übertroffen.

„Ich bin überwältigt, zum einen von dem Besuch, zum anderen von dem überragenden Können des Duos“, schwärmte der Vorsitzende der Christlichen Sambiahilfe, Ulrich Schlottmann.

Rund 180 Besucher hatten die evangelische Kirche in Weimar bis auf den letzten Platz gefüllt und würdigten die zwanzig musikalischen Darbietungen mit minutenlangem Applaus.

Zehn Solostücke gab Wolfgang Lendle auf der Gitarre zum Besten, bei neun weiteren Darbietungen sowie einer Zugabe unterstützte ihn Casares-Lendle stimmgewaltig im Mezzosopran mit spanischen Texten. Das Repertoire durchschritt dabei drei Jahrhunderte Musikgeschichte. So wurden Stücke von Bach über Scarlatti bis hin zu Albéniz vorgetragen. „Das war wirklich höchstes Niveau“, meinte Besucher Frank Oberbrunner.

Durch kurze Exkursionen in die Musikgeschichte informierte Wolfgang Lendle zudem über die Hintergründe zu den Stücken. Seine Fähigkeiten auf der Gitarre stellte Lendle, einer der letzten Meisterschüler des legendären spanischen Gitarristen Andrés Segovia, eindrucksvoll unter Beweis.

Die Sambiahilfe informierte nach dem Konzert über ihre Arbeit. Der Erlös des Abends geht komplett nach Sambia und fließt in ein laufendes Hilfsprojekt, bei dem zwei Schlaftrakte für Internatsschulkinder entstehen sollen. (ptk)

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