8000 Euro für Ausstattung: Förderverein spendet Gesamtschule Fuldatal Mikroskope und Notebooks

Spannender Blick aufs Flohbeinchen

Fuldatal. Ein Flohbein in tausendfacher Vergrößerung, die Zellschicht einer Zwiebel und die Struktur eines Blattes in höchster Auflösung. Das können die Schüler der Gesamtschule Fuldatal nun mit neuen Mikroskopen und Notebooks genau betrachten.

„Wir wollen einen zeitgemäßen naturwissenschaftlichen Unterricht anbieten“, erklärt Schulleiterin Christine Saure. Dazu gehöre, dass die Schüler in den Fächern Biologie, Physik und Chemie mit moderner Technik arbeiten können. Nachdem die naturwissenschaftlichen Klassenräume renoviert wurden, sollte auch die Ausstattung in den Räumen modernisiert werden, erklärt Schulleiterin Saure.

Zwölf Mikroskope und vier Tisch-PCs im Buchformat, sprich Notebooks, im Wert von 8000 Euro hat der Förderverein der Schule gespendet. „Wir wollen den Schülern den Blick in die kleine Welt ermöglichen“, sagt Steffi Roß-Stabernack, Vorsitzende des Fördervereins.

„Man glaubt ja auch immer nur das, was man selbst sehen kann“, ergänzt sie. Der Erkenntnisprozess bei den Schülern durch die neue Unterrichtstechnik sei deutlich gestiegen, bestätigt auch Lehrer Sven Meyer. Er unterrichtet Mathematik, Biologie und Gesellschaftslehre.

Auch für die Lehrer sind die neuen Mikroskope und Notebooks eine Bereicherung, denn es gebe nun viel mehr Möglichkeiten, den Unterrichtsstoff zu vermitteln.

Mithilfe einer kleinen Kamera, die am Mikroskop befestigt wird, können die Bilder vom Mikroskop auf die Notebooks oder sogar per Beamer auf die Wand geworfen werden. Auch Videos werden im Unterricht miteinbezogen.

„Blattstrukturen oder Insektenbeine tausendfach vergrößert zu sehen, ist für die Schüler ein großer Gewinn im Unterricht“, sagt Schulleiterin Saure. Ein weiterer Gewinn sei, dass die neuen Geräte mit nach draußen genommen werden können.

Im Freien zu unterrichten und die Natur direkt erkunden zu können, gebe dem naturwissenschaftlichen Unterricht eine ganz neue Qualität. Und so würde auch das Interesse an den naturwissenschaftlichen Fächern gefördert werden.

Von Jessica Bassing

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