Zum achten Mal fand in Ahnatal die Ferienfußballschule für Nachwuchskicker statt

Spaß an der Ballkanone

Eine Einheit: Marvin (von links), Tom, Kevin, Paul, Tim, Nael, Lennard, Tyler, Niklas und Mika präsentierten sich als geschlossene Mannschaft. Fotos: Kisling

Ahnatal. Sigrid Pelitsch ist zusammen mit ihrem Sohn Marc maßgeblich an der Organisation der Ferienfußballschule in Ahnatal beteiligt. Früher nahm Marc Pelitsch selbst an dem Kurs für die Nachwuchsfußballer im Alter von sieben bis 17 Jahren teil. „Mittlerweile hat sich organisatorisch das meiste eingespielt“, verrät Sigrid Pelitsch.

Trotzdem gibt es Momente, in denen es hektisch wird. Zum Beispiel, wenn die 65 Kinder alle auf einmal Pause haben und natürlich jeder der Erste an der Essensausgabe sein möchte. Oder wenn es plötzlich anfängt zu regnen und man den Kindern klarmachen muss, dass das Training für eine kurze Zeit unterbrochen wird.

Zum achten Mal fand die Ferienfußballschule in Ahnatal statt. Mit 65 Anmeldungen lagen die Organisatoren der JSG Ahnatal und des SVW 06 Ahnatal damit im Bereich der letzten Jahre. Neben Mutter und Sohn Pelitsch hatten sechs weitere Betreuer des SVW alle Hände voll zu tun. Getränke für die Kinder mussten bereitgestellt werden, es wurde gekocht, und auch das eine oder andere Pflaster wurde benötigt.

Gemeinsames Training

„Die Kinder sind absolut fußballbegeistert. Bereits nach dem ersten Tag hatten sich viele Blasen gelaufen. Ausgemacht hat das keinem etwas, schließlich wollten ja alle weiterspielen“, berichtet Norbert Künzel, Vorsitzender des SVW.

Bei dem dreitägigen Kurs drehte sich alles um das runde Leder. Es wurde viel trainiert, doch auch gemeinsame Aktivitäten wie Geschichtenerzählen und ein Ratequiz standen auf dem Programm. Der Gründer der Ferienfußballschule und Fußballlehrer, Oliver Thormählen, war begeistert von dem Engagement der Nachwuchskicker: „Jedes Jahr sind die Kinder hier in Ahnatal super bei der Sache“, schwärmt er.

Die Sprösslinge selbst konnten von Übungen an der Ballkanone oder beim Slalomlauf gar nicht genug bekommen. „Ich bin zum ersten Mal dabei, und es macht richtig viel Spaß“, ruft Nicola und stürmt direkt wieder auf das Spielfeld. Schließlich steht der Fußball im Vordergrund. (ptk)

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