28 Unternehmen des Quartiers beteiligten sich am Wochenende bei der Großenritter Gewerbegaudi

Spaß und Infos auf der Festmeile

Tolles Muttertagsgeschenk: Unter Anleitung von Franziska Lux (26) und Pascal Lux (23, rechts) macht Michael Dawid (26) aus einer Schieferplatte ein Herz.

Baunatal. Wenn die Sonne vom Himmel strahlt und die Temperaturen in die Höhe schnellen, genießen es viele Menschen, in gemütlicher Atmosphäre ein Glas Wein zu trinken. Andere nutzen solches Wetter für Sport oder eine andere Freizeitbeschäftigung im Freien. Alles das war am Wochenende in Großenritte möglich.

Bei der Großenritter Gewerbegaudi war wohl für jeden etwas dabei. Während die Mitarbeiter der ansässigen Unternehmen ihre Betriebe präsentierten, gab es für die Gäste allerlei zu erleben. Vor allem für die Kinder gab es jede Menge Aktionen zum Mitmachen.

Echtes Feuer gelöscht

Juel (4) aus Altenbauna war mit seinem Opa Herbert Jäger auf der Festmeile unterwegs und freute sich, dass er am Stand der Jugendfeuerwehr endlich mal ein echtes Feuer löschen durfte. „Die Veranstaltung gefällt mir sehr“, sagte Herbert Jäger, früher im Baunataler Rathaus tätig. Es sei toll, dass so viele Betriebe bei der Gaudi mitmachten.

Von 64 Betrieben, die im Gewerbeverein sind, nahmen 28 an der Gaudi teil. Sie hatten sich einiges einfallen lassen. Bei der Bedachungsgesellschaft Lux zum Beispiel konnten die Gäste anlässlich des Muttertags ein Herz aus Schiefer herstellen. Michael Dawid (26, Kassel) probierte es unter der Anleitung von Franziska (26) und Pascal Lux (23) aus. „Gar nicht so einfach“, fand Dawid die Arbeit mit der dünnen Schieferplatte.

Bei der Firma Frankfurth-Siebert bekam man Einblicke in die Handwerksarbeiten am Stein, die Firma Göpper führte neue Reinigungsmethoden vor, um nur einige wenige zu nennen, die sich am Wochenende präsentierten.

Kinderbaustelle

Auch kulinarisch gab es einige Leckerbissen. Ob Bratwurst, Crêpes oder Kuchen, der Hunger wurde gestillt. Die Jüngsten hatten besonderen Spaß auf der Kinderbaustelle der Firma Eskuche und bei der Schatzsuche des Transportunternehmens Günter. Beate (33) und Frank Bürger (40) aus Kassel schauten interessiert der Zumba-Tanzgruppe zu. „Hier kann man dem Alltag mal für ein paar Stunden entfliehen“, sagte Frank Bürger.

Am Samstagabend feierten die Besucher im gut gefüllten Festzelt mit der Partyband Hokus Pokus. Die vor der Veranstaltung stark kritisierten Hubschrauberrundflüge waren besonders beliebt und stark frequentiert. „Natürlich gehen wir auf die Bedürfnisse der Bevölkerung ein“, sagte Ulrich Appel, Vorsitzender des Gewerbevereins. „Wir haben mit dem Piloten gesprochen. Er wird nicht direkt über das Wohngebiet fliegen“.

Von Tina Hartung

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